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Brandanschlag auf die Stube der Dielsdorfer Schützen

Die Schützenstube ist einem Unglück entgangen: Diebe legten im Holzgebäude Feuer. Die Flammen konnten sich aber nicht ausbreiten.

Von Dominique Marty Dielsdorf – Schock für die Mitglieder der Schützengesellschaft Dielsdorf: Am Wochenende war die Schützenstube Ziel eines Brandanschlags. Das bestätigt die Kantonspolizei Zürich auf Anfrage. Die Täter sind laut Polizeiangaben unbekannt. Der Sachschaden sei allerdings gering und liege unter 10 000 Franken. Grund dafür ist, dass der Feuerteufel keinen Erfolg hatte – der Brandstiftungsversuch misslang, heisst es weiter von der Medienstelle der Kapo. Keine Bagatelle Für die Schützen von Dielsdorf ist der Vorfall aber keine Bagatelle. «Die Täter haben einen Fensterladen aufgebrochen und mit einem Stein die Scheibe eingeschlagen», sagt Hans Gäumann, Präsident der Schützengesellschaft. Erst am Sonntag, am Tag nach dem Anschlag, haben die Schützen den Vorfall bemerkt. Vermutlich seien die Täter in die Schützenstube eingedrungen, weil sie Geld gesucht hätten, mutmasst Präsident Hans Gäumann. Die Kasse der Schützen fand der Abwart der Anlage nämlich auf dem Boden der Stube. Sie sei aber leer gewesen, stellt Hans Gäumann fest. «Kein gezielter Anschlag» In einem Schrank hätten die Täter anschliessend Brennsprit gefunden, rekonstruiert der Präsident der Schützen den Vorfall. «Damit haben sie in der Stube herumgespritzt und anschliessend ein wenig gezeuselt», sagt er. Das Feuer aber sei glücklicherweise erstickt. Grund dafür sei der Teppich in der Stube – er ist nur schwer brennbar. «Ein paar Brandflecken hat er abbekommen, und ein Stuhlbein ist angebrannt – sonst ist zum Glück nicht viel mehr zu Schaden gekommen.» Dass der Brandstiftungsversuch ein gezielter Anschlag auf die Schützengesellschaft war, schliesst der Präsident aus. «Hier waren wohl einfach Vandalen am Werk.» Hätten die Täter das hölzerne Haus wirklich abbrennen wollen, hätten sie es von aussen tun können. Gäumann präsidiert den Verein seit zwei Jahren, zuvor sass er im Vorstand. «Vor acht oder neun Jahren sind schon Diebe eingebrochen.» Auch damals legten die Einbrecher Feuer, und auch damals bewahrte der brandsichere Teppich das Holzgebäude beim Dielsdorfer Schützenhaus vor Schlimmerem.

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