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Brunner setzt auf Beachvolleyball

Die Klotenerin Marlen Brunner hat sich entschieden: Sie wird kommende Saison nur noch auf Sand spielen und den Vertrag mit Voléro nicht unterzeichnen.

Beachvolleyball. - Das Angebot, das der Stadtklub Marlen Brunner unterbreitet hatte, war finanziell lukrativ. Doch die 20-jährige Klotenerin lehnte es ab. Sie wird sich ab Anfang Januar ausschliesslich auf das Beachvolleyball fokussieren. Dann sollte die Trainingshalle im Leistungszentrum Bern fertiggestellt sein.

Die Mitglieder des Nationalkaders werden die Möglichkeit haben, das ganze Jahr über auf Sand zu spielen. Brunner nützt diese Chance. Ein Umzug in die Bundeshauptstadt wird nötig, damit sie an den täglichen Trainings teilnehmen kann. Und noch eine Änderung bringt ihre Entscheidung mit sich: Ihr Vater und bisheriger Trainer Kurt Brunner wird sie nicht weiter betreuen. «Ich hätte nicht bei jeder Einheit dabei sein können, weil ich Vollzeit berufstätig bin. Daher suchen wir nach einer anderen Lösung», sagt er. Dennoch freut er sich über den Weg, den seine Tochter eingeschlagen hat: «Sie wird dort von einem professionellen Umfeld betreut und eine hervorragende Infrastruktur nützen können.» Marlen Brunner soll so noch näher an die internationale Spitze geführt werden.

Erholen nach bitterer Niederlage

Momentan erholt sie sich von den Strapazen der vergangenen Saison auf den Malediven. Vor Wochenfrist stand sie noch an der U-21-WM im englischen Blackpool im Einsatz. Dort scheiterte das Unterländer-Duo Marlen Brunner/Joana Heidrich im Achtelfinale an den Tschechinnen Bonnerova/Hermannova in drei Sätzen. «Nachdem wir drei Matchbälle vergeben haben», ärgert sich Kurt Brunner, der als Coach dabei war. Hätten die Klotenerinnen diese verwertet, wäre eine Top-5-Klassierung Realität geworden. So aber blieb eine bittere Niederlage am Ende einer langen Saison. Doch der Aufbau für die kommende Spielzeit beginnt schon bald.

Brunners Partnerin Heidrich startet mit Kanti Schaffhausen am 3. Oktober gegen Cheseaux in die Hallensaison, Brunner wird sich nach einem Sprachaufenthalt zusammen mit den Spielerinnen von Voléro in der Halle auf die Zeit im Sand vorbereiten. Denn obwohl sie nicht mehr für die Zürcherinnen spielen wird, hat sie doch die Zusage erhalten, im Team von Coach Svetlana Ilic mittrainieren zu dürfen. (rha)

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