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Bundesrat Viele Bürgerliche sind skeptisch gegenüber Sommaruga, TA vom 3. 9.

Bundesrat Viele Bürgerliche sind skeptisch gegenüber Sommaruga, TA vom 3. 9. Bürgerliche Seifenoper. Zu Recht schreibt TA-Redaktor Patrick Feuz: «Weil auch die anderen Kandidatinnen der SP absolut valabel sind, ist die Versuchung für viele Bürgerliche offensichtlich gross, den Politstar aus Bern auszubremsen.» Ich würde mich auch nicht wundern, wenn die rechten Bürgerlichen in Bern Simonetta Sommaruga nicht wählten, weil sie eine so gut qualifizierte Kandidatin den linken Nichtbürgerlichen nicht gönnen. Dabei würden sie nicht bedenken, dass sie alle Schweizer Bürgerinnen und Bürger betrögen. Das wäre wieder einmal mehr eine typische rechtsbürgerliche Seifenoper in Fies-Moll. Max Schnyder, Zürich Verrat an der Konkordanz. Wo führt das hin, wenn jede Partei nur diejenigen Personen anderer Parteien unterstützt, die als Feind aufzubauen sind? Dieses lähmende Debakel verspricht keine gute Zukunft für unser Land. Wir sehen rundherum Länder mit enormen Problemen, weil Politiker sich nur um die Macht ihrer Partei statt um das Land kümmern. Wir haben bisher davon profitiert, dass wir alle Meinungen berücksichtigt haben wollten und dann Entscheide gefällt wurden, die für das ganze Land tragbar waren. Das ist der Sinn der Konkordanz. Man kann in der sachbezogenen politischen Diskussion bei jedem Kandidaten sowohl Gründe für seine Wahl finden als auch solche dagegen. Wenn aber Parlamentarier Angst haben vor Personen, die im Volk beliebt sind, und daher versuchen, Personen in die Exekutive zu wählen, die man als Feindbild in der Partei aufbauen kann, missachten sie ihren Auftrag als Volksvertreter. Es ist für die Schweiz ein Glück, mehrere starke Parteien zu haben. Jede Partei, die ein Drittel Wähleranteil übersteigt, wird gefährlich. Und wenn sie die Hälfte erreicht, dann wird sie zur Katastrophe für das Land. Dies liegt nicht mal an der Partei selber; sie mag erhabene Ziele haben. Es liegt an einigen Mitgliedern, welche die Partei zwecks persönlicher Machtgelüste missbrauchen und damit auch das ganze Land hintergehen. Das ist der heimliche Verrat an unserer Konkordanz. Was wir brauchen, ist eine Regierung, die gemeinsam versucht, die Probleme das Landes als Ganzes zu lösen. Erich Brauchli, Niederweningen Böse Spiele der Mitteparteien. Im Vorfeld der nächsten Bundesratswahlen äussern sich einige Parteimitglieder der FDP, der CVP und der SVP irreführend und spielen ein zwieträchtiges Spiel mit der möglichen Nomination als Bundesrätin von Ständerätin Simonetta Sommaruga. Was die Parteien damit anzustreben versuchen, ist mir ein Rätsel. Immer öfters konnte man doch hören, dass unser jetziger Bundesrat als wenig kompetent, als «Kuschelgremium» und auch als «ineffizienter Haufen» bezeichnet wurde. Und wenn jetzt Frau Sommaruga, die bis anhin bei diesen Parteien Anerkennung fand, sich für das Amt zur Verfügung stellt, wird sie nun kurz vor der Wahl in Frage gestellt. Was wollen die Mitteparteien damit bezwecken? Perfide Spiele können wir uns nicht leisten. Das sollten auch die Mitglieder der Bundesversammlung einsehen. Anita Bühlmann, Schindellegi «Wenn Parlamentarier Angst vor Kandidaten haben, die im Volk beliebt sind, missachten sie ihren Auftrag als Volksvertreter.»

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