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BVK Das Loch ist noch viel grösser als bisher zugegeben, TA vom 30. 3.

BVK Das Loch ist noch viel grösser als bisher zugegeben, TA vom 30. 3. Es riecht nach Korruption. Beim Ausfüllen der Steuererklärung und bei der Lektüre der Artikel über das Milliardenloch in der Kantonalzürcher Pensionskasse (BVK) beschleicht mich eine lähmende Scham und Leere. Was ist faul in diesem weltoffenen Staat? Wer regiert denn da und sieht zum Rechten, wenn schliesslich ein lokaler Hochschuldozent (der Zürcher Wirtschaftsprofessor Martin Janssen) trocken zu Protokoll geben kann, dass die BVK «den Zürcher Steuerzahler wohl noch viele Milliarden kosten werde»? Wer berät die FDP-Regierungsrätin Ursula Gut in Sachen BVK, wenn die Politikerin masslos überfordert ist? Wozu eine Hochschule auf dem Rücken der Öffentlichkeit betreiben, wenn deren Angestellte (Lehrer) nicht zurate gezogen werden, wenn es ums sinnvolle Anlegen von Milliarden geht? Erwin A. Sautter-Hewitt, Zumikon BVK-Misere hat viele Facetten. Was sich in Sachen BVK seit Jahren abspielt, hat viele Ebenen und Facetten. Das finanzielle Debakel und was alles dazu beigetragen hat, ist gravierend und steht sicher im Vordergrund. Aber auch die politische, moralisch-ethische und kommunikative Handhabung des Falls ist wenig professionell. Schon beim verlustreichen Engagement der BVK beim seinerzeitigen Ferienverein mangelte es an kritischer Aufsicht. Aber auch Bestechungen und überteuerte Mandatsvergaben hätten beim rechtzeitigen und genauen Hinsehen der Verantwortlichen wohl früher erkannt werden können. Und nun hat man irgendwie das Gefühl, dass auf Verharmlosung gemacht wird. Und in der Information an die Versicherten ist in all den Jahren, soviel mir bekannt ist, das Wort «Entschuldigung» nie aufgetaucht. Mitteilungen für Versicherte sind fachtechnisch vorzüglich abgefasst, vermögen aber diese Menschen kaum dort abzuholen, wo sie mit ihrer Besorgnis stehen. Und zwischen den Zeilen glaubt man als Rentner manchmal zu lesen, dass eine tiefere Lebenserwartung eigentlich alles wieder ins Lot bringen würde! Paul Hofer, Zürich «Zwischen den Zeilen glaubt man als Rentner zu lesen, dass eine tiefereLebenserwartung alles ins Lotbringen würde.»

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