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Der Güggel wird als Zumi’s Bistro zum neuen Treffpunkt

Toni Küng, neuer Wirt auf dem Zumiker Dorfplatz, flösst dem früheren Güggel mit Schweizer Küche wieder Leben ein.

Zumikon. - Einen Sommer lang standen die Gäste des Zumiker Güggels vor geschlossenen Türen. Seit gestern ist das Restaurant als Zumi’s Bistro wieder offen. Es setzt auf «Chuchi us de Schwiiz», und es kocht - ein Österreicher. Doch Toni Küng kennt die Schweizer Küche gut: Seit über 30 Jahren lebt der 52-Jährige schon in der Schweiz. Er hat in Gastbetrieben von St. Moritz bis Luzern gearbeitet. Eine Zeitlang hat er auch den Hirschen in Meilen geführt. In den letzten Jahren hat sich Küng jedoch aufs Catering konzentriert. So hat er sich mit dem El Salon in Feldmeilen einen Namen gemacht.

Von dieser Erfahrung kann Küng in Zumikon profitieren. Denn er soll nicht nur Zumi’s Bistro betreiben, sondern alles, was dazugehört: den Gemeindesaal, den Vereine oder Hochzeitsgesellschaften mieten können, den Cheminée-Raum, die Lounge, die Kegelbahn und den Cateringservice. Der Österreicher soll dem Betrieb am Zumiker Dorfplatz mehr Leben einhauchen, als dies seinem Vorgänger gelungen ist. Mit diesem war die Besitzerin, die Zentrumscafé AG, so unzufrieden, dass sie den Vertrag aufgelöst hat (TA vom 10. 6.). Der Güggel sei seiner Funktion als Dorfbeiz zu wenig nachgekommen, hiess es damals.

Eine Speisekarte sucht man vergebens

Küng ist zuversichtlich, dass unter seiner Führung Zumi’s Bistro wieder zum Treffpunkt im Dorf wird. Zunächst wird er dafür sorgen, dass die Leute wieder mehr miteinander reden. «Kommunikation ist mir wichtig», erzählt er in einwandfreiem Schweizerdeutsch. Aus diesem Grund führt Küng auch keine Speisekarte. Die Idee dahinter: Die Bedienung soll dem Gast gleich selber erzählen, was es zu essen gibt und so mit ihm ins Gespräch kommen.

Das Angebot wechselt täglich und beschränkt sich auf zwei oder drei Menüs. Heute Mittwoch gibt es etwa Tessiner Schmorbraten mit Polenta und Gemüse für 19.50 Franken. «Die Qualität ist besser, wenn wir nur wenige Menüs kochen», begründet Küng das limitierte Angebot.

Auch sonst zeigt sich der Beizer und Caterer innovativ. Er führt im Bistro einen kleinen Weinladen. Und morgens können sich die Pendler selber einen Kaffee aus der Maschine zubereiten und ein Gipfeli kaufen, bevor sie die Treppe zur Forchbahnstation hinunterhasten. Das Bistro verkauft überdies Brot aus dem hauseigenen Ofen. Damit hat Zumikon wieder einen Bäcker im Dorf.

Toni Küng soll dafür sorgen, dass Bistro, Club und Lounge wieder gut laufen.

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