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Deutscher Galoppsieg in Dielsdorf

Wer Pferderennen hört, denkt ans Wetten – Millionen Menschen weltweit wetten. Selbst die Königin von England, eine erfolgreiche Rennpferdebesitzerin, ist eine begeisterte Wetterin. Auch in Dielsdorf wollten gestern viele der 6000 Zuschauer ihr Glück beim Spiel mit den schnellen Pferden versuchen. Umso grösser war der Frust, als dies wegen einer technischen Panne bei der Swisscom den ganzen Nachmittag nicht möglich war. Und das ausgerechnet am Gala-Renntag des Rennvereins Zürich. Die Stimmung vor dem GP Jockey Club, dem mit 100 000 Franken wichtigsten Flachrennen der Saison für dreijährige und ältere Galopper, war denn auch weit weniger aufgeregt als sonst – obwohl die Besetzung bei der 35. Austragung dieses Prestige-Rennens hervorragend war. Vorjahressieger Pont des Arts, der Schweizer Galopper des Jahres 2009, schien erneut auf dem Weg zum Sieg. Doch der vom belgischen Jockey Peter Braem gerittene Earlsalsa, ein Gast aus Deutschland, schnappte ihm auf den letzten 100 Metern noch den Sieg weg. Der von Solapur angeführte Rest folgte deutlich geschlagen. Mehr als der Sieger gab jedoch die Wett-Panne zu reden. Für den finanziell sonst schon arg gebeutelten Rennverein Zürich als Organisator entstand ein Schaden von rund 30 000 Franken, wie Vize-Präsident Marc Hunziker erklärte – den Image-Schaden nicht mit eingerechnet. Schon am nächsten Sonntag sollen aber im Zürcher Unterland wieder Pferde (buchstäblich) um die Wette laufen. (mmo.)

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