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Die ungleichen Dorfklubs

Scheibenwischer Grösser könnte die Kluft zwischen Ambri und den SCL Tigers, den beiden Aussenseitern vom Lande, kaum sein. Die Emmentaler sind die Überraschung der jungen Saison und dank vorbildlichem Kollektivspiel sogar die Nummer 1 im Kanton. Bei Ambri wurde schon ein erstes Donnerwetter von Filippo Lombardi nötig, der so grosse Pläne mit den Biancoblù hat. Der Schwung aus der Vorsaison war nach 50 Minuten verpufft, vom Schock, im Startspiel gegen die Lakers ein 5:2 verspielt zu haben, hat sich das fragile Ensemble nicht mehr erholt. Man scheint unaufhaltsam dem schlechtesten Saisonstart der Playoff-Ära entgegenzuschlittern, den die Lakers 2008 unter Morgan Samuelsson mit neun Niederlagen aufstellten. Den Schuldigen haben die Tifosi schon ausgemacht: Trainer und Sportchef Benoît Laporte. Der Frankokanadier hielt es für unnötig, einen zweiten ausländischen Verteidiger zu holen, mit der Folge von fast fünf Gegentoren pro Spiel. Der bei Kloten nicht mehr erwünschte J. D. Forrest soll nun für etwas Abhilfe sorgen. Doch die Steigerung muss bald kommen. Eine weitere Saison wie die letzte kann sich Ambri nicht leisten, sonst wird es im November, Dezember einsam im Tal. Als Trainer-Nothelfer werden zwei frühere Ambri-Spieler gehandelt: Ex-Captain Köbi Kölliker und Vorkämpfer John Fritsche. Die nächste Niederlage könnte eine zu viel sein für Laporte. Morgen Dienstag kommt Zug. (sg./pp.)

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