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Die Vorgeschichte

Im Zuge der Bauarbeiten für die Überbauung Seepark bei der Schiffstation Bendlikon traten im August 2007 Risse am denkmalgeschützten ehemaligen Hotel Löwen auf. Das Gebäude war dadurch akut einsturzgefährdet, weshalb der Gemeinderat Kilchberg aus Sicherheitsgründen den Abbruch bewilligte und danach einen Baustopp verhängte. Ende Oktober 2007 reichte die Gemeinde zur Klärung der Schuldfrage Strafanzeige ein. Diese fiel in die Zuständigkeit des Bezirksstatthalteramts, da keine direkte Gefährdung für Personen bestand. Im Juni 2008 stellte Bezirksstatthalter Armin Steinmann das Verfahren aufgrund des damaligen Erkenntnisstands mit der Begründung ein, keinem der Beschuldigten könne rechtsgenügend ein schuldhaftes Verhalten nachgewiesen werden. Steinmann bestätigt auf Anfrage, Bauherr Walter Ruchti habe im Juni 2010 via seinen Anwalt Alois Schuler um Wiederaufnahme des Verfahrens ersucht, und zwar aufgrund neuer Tatsachen und Erkenntnisse, die auf dem Gutachten der Gysi Leoni Mader AG beruhten. «Da die Anklage neu auch auf Gefährdung von Menschen an Leib und Leben lautet, ist nicht mehr das Statthalteramt, sondern die Staatsanwaltschaft zuständig», erklärt Steinmann.(sis)

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