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Einmütigkeit in allen Gemeinden

Nach dem Nein zur VCS- Initiative blickt der Stadt-präsident von Effretikon in die Zukunft und wirbt für einen neuen Tunnel.

Von Nina Santner Oberland – Das ist selten: Für einmal verzeichnen alle Oberländer Gemeinden dieselben Abstimmungsergebnisse. Die Revision des Arbeitslosengesetzes und die kantonale Verfassungsänderung wurden in sämtlichen Gemeinden angenommen. Die VCS-Initiative «Schienen für Zürich» haben alle verworfen. Besonders tief war die Zustimmung mit 20,5 Prozent in Illnau-Effretikon. Auch der Stadtpräsident Martin Graf (Grüne), hatte sich gegen die VCS-Vorlage gestellt. Das Nein aus dem Volk zu mehr Schienen lasse nun den Weg offen für den Brüttener Tunnel, sagte Graf am Sonntag. Nur so könne die konventionelle Bahnstrecke zwischen Winterthur und Zürich entlastet werden. Für Effretikon sei entscheidend, ob dieser definitiv ins Projekt Bahn 2030 des Bundes aufgenommen werde. «Sollte sich der Bund gegen den Tunnel und für vier Gleise entscheiden, so müssten wir aktiv werden. Wir können uns anstelle des Brüttener Tunnels auch eine Variante vorstellen, bei der nur Effretikon mit einem Tunnel umfahren würde.» Dieser würde bei der Abzweigung Hürlistein beginnen und im Kempttal enden. Graf will langfristig die Kapazitäten erhöhen, den Personen- und Güterverkehr entflechten, die Effizienz der Strecke erhöhen und dabei die Unfallrisiken mindern und die Emissionen senken.

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