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Erstmals seit einem Monat steigt Pegel

Hohe Temperaturen haben zu einem Ansteigen des Seepegels beim Grindelwalder Gletschersee geführt. «Ungefährlich», sagen die Experten. Das Wasservolumen sei zu gering. Auch die Stollenbauer arbeiten noch im Trockenen.

«Im untersten Teil des Gletschersees hat sich seit Anfang vergangenen Monats wieder Wasser gesammelt». Dies ist auf der Internetseite www.gletschersee.ch nachzulesen. Gemäss den Experten dürfte der erhöhte Seepegel mit den erhöhten Temperaturen vor allem in den hochgelegenen Gebieten – auf dem Jungfraujoch war es nachts nur knapp null Grad – zu tun haben. Möglicherweise haben auch Gesteinsmassen das Ausflussloch im hinteren Seebecken etwas verstopft, da in der Lütschine ein Rückgang des Abflusses festgestellt wurde. Gestern ist der See noch weiter angestiegen. Momentan dürften sich rund 100 000 Kubikmeter Wasser im Seebecken befinden. «Nicht gefährlich» Die momentane Situation wird von den Experten als «nicht gefährlich» eingestuft, da das Wasservolumen relativ klein ist. Es sei möglich, dass der Seespiegel weiterhin ansteigen wird, solange die erhöhten Temperaturen weiter anhalten. Ein sehr hohes Ansteigen des Sees ist jedoch nicht zu erwarten. Der Portalbereich des Entwässerungsstollens, wo momentan die Bauarbeiten im Gang sind, liegt weiterhin im Trockenen.pd/hau • www.gletschersee.ch>

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