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Erweiterung des Hinwiler Altersheims ist fertig

Die Stiftung Wohnen im Alter Hinwil weiht am Samstag den neuen Erweiterungsbau des Alters- und Pflegeheims ein.

Von Marc Ulrich Hinwil – Mit der Einweihung endet für die Stiftung Wohnen im Alter Hinwil der erste Teil des Projekts «Erweiterungsbau des Hauses Schätti und Sanierung des Hauses Meiligut». Die Arbeiten am Haus Schätti sind nun nach eineinhalb Jahren abgeschlossen. «Der Bedarf nach mehr Alterswohnungen ist in Hinwil gross», sagt Heimleiter Peter Kieni. Die 30 neuen Zimmer seien ein erster Schritt zur Kapazitätserweiterung, die sich aber erst nach der Sanierung des Hauses Meiligut – dem zweiten Teil des Projekts – vollständig zeigen werde. In der vergangenen Woche sind mithilfe des Zivilschutzes die 26 Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Meiligut in den Erweiterungsbau umgezogen, damit mit der Sanierung begonnen werden kann. Kieni erzählt weiter: «Nicht allen ist der Umzug leichtgefallen, schliesslich müssen sie lieb gewonnene Gewohnheiten aufgeben und sich an die neue Umgebung anpassen.» Zehn weitere Personen, die bisher noch nicht im Alters- und Pflegeheim untergebracht waren, sind ebenfalls zugezogen. Lange Warteliste Das Projekt wurde im Jahr 2005 lanciert und am 1. Juni 2008 von der Gemeindeversammlung verabschiedet. Gleichzeitig stimmten die Wähler der Errichtung der Stiftung Wohnen im Alter Hinwil zu, in die das Alters- und Pflegeheim überführt wurde. Sie gewährten weiter ein Darlehen von 16 Millionen Franken für das Projekt. 13,2 Millionen beanspruchte der Erweiterungsbau, der Rest ist für die nun anstehende Sanierung geplant. Die Stiftung soll das Darlehen ab 2015 zurückzahlen. Nach der erfolgten Sanierung des Hauses Meiligut, die im Jahr 2012 abgeschlossen sein soll, stehen 30 weitere Plätze zur Verfügung. «Wir haben 26 Personen auf einer dringenden Warteliste und zusätzliche Wartende auf einer erweiterten Liste», sagt Kieni und unterstreicht den Bedarf nach Alterswohnungen. Diese Leute könne man im Jahr 2012 im Meiligut endlich unterbringen. Die neuen Zimmer sollen auch mehr Platz für Demente bieten. Dabei sei man aber darauf bedacht, vor allem ruhige Demente zu integrieren, so Kieni. Ein Aufenthaltsraum, indem verschiedene Aktivitäten für Demente angeboten werden, existiert bereits heute. Wahlversprechen eingelöst Die Anfang 2010 gestiegenen Preise für die Wohnungen haben laut Kieni zu keinem Ende des Ansturms geführt. «Eine Zweieinhalbzimmerwohnung kostete bei uns vorher 800 Franken, nun 1010 – damit sind wir immer noch im kantonalen Durchschnitt.» Die Bewohnerinnen und Bewohner hätten es nach anfänglicher Kritik verstanden, dass die Mieten zuvor nicht mehr kostendeckend gewesen seien. Kieni freut sich, mit der Einweihung und dem Tag der offenen Tür am Samstag ein erstes Wahlversprechen eingelöst zu haben: «Das Angebot ist zeitgerecht, erfüllt aber auch zukünftige Anforderungen – so, wie es an der Abstimmung vom 1. Juni 2008 gefordert wurde.» Einweihung mit Tag der offenen Tür, Speis, Trank und Musik, Samstag 23. Oktober, 10–16 Uhr.

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