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FC Thun an der Tabellenspitze

Vor 50 Jahren startete der FC Thun erfolgreich in die Saison. Nach zwei deutlichen Siegen übernahm er die Tabellenspitze.

Guter Start des FC Thun zum Saisonanfang: Nach zwei Unentschieden und Siegen gegen Vevey und zuletzt gegen Brühl St.Gallen mit 4:2 Toren stehen die Thuner Fussballer auf dem 2.Rang der Nationalliga B. Zwei Wochen später siegten sie 0:5 gegen Aarau. Damit steht der FC Thun an der Tabellenspitze der Nationalliga B. Die Tore schossen Spycher, Frey, Tellenbach, Zürcher und Frischkopf. Der Thuner Torhüter wurde einer Nervenprobe unterzogen, da ein Strafstoss dreimal ausgeführt werden musste, bis der Schiedsrichter zufrieden war. Hofer hielt alle drei Penaltys. Weiter sorgten vor 50 Jahren für Schlagzeilen. 4.9.1959: In der Galerie Aarequai stellte der Künstler Serge Brignoni Werke aus. Der gebürtige Tessiner studierte an der Kunstakademie in Berlin und lebte 25 Jahre in Paris, wo er bis zum 2.Weltkrieg zur surrealistischen Gruppe der «Ecole de Paris» gehörte. Dazu ist er auch ein bekannter Eisenplastiker, der weit über die Grenzen Europas einen guten Ruf besitzt. 7.9.1959: E. Baumgartner, Stadtpräsident, eröffnete feierlich die Ausstellung «Künstler aus Braunschweig» in den Räumen der städtischen Kunstsammlung. 14 Künstler stellen ihre Werke aus. Dr. P.L. Ganz, Konservator der Kunstsammlung, wies darauf hin, dass dies die 1.Ausstellung von ausländischen Künstlern in der noch jungen Geschichte der Kunstsammlung sei. 10.9.1959: Der Bundesrat bezeichnete das Thuner Gymnasium als eine Schulanstalt, deren Maturitätsprüfung eidgenössisch anerkannt wird. Bis zum jetzigen Zeitpunkt war das Gymnasium nur kantonal-bernisch anerkannt. Das Thuner Gymnasium wurde 1953 eröffnet. Die Anerkennung nach dieser kurzen Zeit wird den guten Leistungen an dieser Schule zugeschrieben. 12.9.1959: Am vergangenen Zuchtstiermarkt wurden 750 Autos gezählt. Diese Zahl stellt einen Rekord dar und zeigt, wie viel Interesse dem Markt von nah und fern entgegengebracht wird. Vereinzelt wurden sehr gute Verkäufe getätigt. 16.9.1959: Jürg Wyttenbach, der Enkel eines Thuners, erhielt am Konservatorium für Musik in Bern den begehrten Josef-Pembaur-Preis für Klavierspiel ex aequo mit einer Neuenburgerin. An 2.Stelle steht der ebenfalls aus Thun stammende Michael Studer, der bereits zum 2.Mal sein aussergewöhnliches Können unter Beweis stellte. 17.9.1959: Die Thuner Ballettgruppe unter der Leitung von Nina Wahlich trat in Lausanne auf und wurde vom internationalen Publikum mit grossem Beifall aufgenommen. Sie zeigten zwei Choreografien in einem musikalischen Stil von Pascal Bonnet. Der Erfolg ist umso mehr zu werten, da N. Wahlich ihre Ballettschule erst vor fünf Jahren gründete. 17.9.1959: Da die räumlichen Verhältnisse nicht mehr genügen, muss sich die Verbandsmolkerei nach einem neuen Standort umsehen. An der Frutigstrasse, Unterführung BLS, wurde nun ein geeigneter Standort gefunden. An der Orientierung zeigte sich jedoch eine starke Opposition seitens der Grundeigentümer, die Lärmbelästigungen befürchten. «Die Grundeigentümer würden alle Hebel in Bewegung setzen, um das Projekt zu verunmöglichen.» 21.9.1959: Im August meldeten sich insgesamt 61 Stellenlose, von denen 64 taggeldberechtigt waren. Die Uhrenindustrie verzeichnet mit 29 Arbeiter/innen am meisten Stellenlose. Dazu kommen 8 Bau- und 5 Hilfsarbeiter. 21.9.1959:Der Steffisburger Künstler Roman Tschabold arbeitete einen Entwurf aus, um die Pavillonkuppel an der Kirchtreppe neu zu schmücken. Da der Entwurf allseitig befriedigte, ist der Künstler zurzeit damit beschäftigt, auf einem Gerüst die Kuppel neu zu bemalen. Verschiedene Vereine und Leiste brachten die erforderlichen Fr. 4000.– auf. 23.9.1959:Im Juli besuchten 1780 Gäste aus der Schweiz und 2642 Gäste aus dem Ausland die Stadt Thun. Zusammen wurden 12'407 Logiernächte registriert. Von 19 Betrieben waren 18 geöffnet, die über 494 Betten verfügten. Die Bettenbesetzung erreichte 81%, rund 7% mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. 26.9.1959 Der am Seminar Thun wirkende Zeichnungslehrer Gottfried Tritten stellt – eingeladen vom «Deutschen Bücherbund» – in Frankfurt eine Anzahl seiner Bilder aus. Horst Bingel führte an der Vernissage aus: «Gottfried Tritten gehört zu den Zeichnern, die es vermögen, mit wenigen, genau geführten Strichen das Wesen eines Menschen, Tieres oder eines Vorganges – Begang, Angriff, Kampf – zu erfassen.» 29.9.1959 An der Ecke Mittlere Strasse/Florastrasse wurde ein neues, kunstgewerbliches Atelier eröffnet. Herr Stump, der eine Kunstschlosserei führt, stellt auch Geschenk- und Souvenirartikel mit einer ganz persönlichen Note her. 30.9.1959Die technische Leitung des Schweizerischen Skiverbandes lud die Skifahrerinnen Hedi Beeler, Madelaina Chamot-Berthod, Margrit Gertsch, Lilo Michel, Yvonne Rüegg und Annemarie Waser zu einem ersten Konditionstraining der Olympia-Mannschaft ein. Der Kurs findet im Oktober im Dürrenast statt.pd Quelle: Stadtarchiv Thun>

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