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Fleurop eröffnet in Uster den ersten eigenen Blumenladen

Die weltweit tätige Versandfirma übernimmt das Geschäft der Familie Ryffel an der Brunnenstrasse. Sie will dort neue Trends testen.

Von Christian Brütsch Uster – Ende September des vergangenen Jahres, war die Zukunft des Blumenladens Ryffel ungewiss. «Wir gehen nur in den Winterschlaf», sagte Thomas Ryffel damals. Er zeigte sich überzeugt, dass das Geschäft im Frühjahr wieder eröffnet werde. Jetzt ist bekannt geworden, dass er richtig lag. Allerdings wird der Blumenladen eine Metamorphose durchgemacht haben, wenn er Anfang April aus dem Winterschlaf erwacht: Nicht mehr die Familie Ryffel wird ihn betreiben, sondern die Blumenversandfirma Fleurop. Das ist ein Novum. Denn Fleurop ist zwar weltweit im Blumenhandel tätig und arbeitet mit 400 Fachgeschäften zusammen, aber einen eigenen Laden betrieb das Unternehmen noch nie. Für den Geschäftsführer Jörg Beer geht es darum, «die Bedürfnisse der Kunden eins zu eins zu spüren». Über diejenigen im Internet wisse man bestens Bescheid, erklärt er, nicht aber über jene im Blumenladen. Der Laden an der Brunnenstrasse wird für Fleurop auch zu einer Art Versuchslabor, wo sich neue Trends testen lassen. Schweizer Meister ist an Bord Trotzdem soll der Fleurop-Laden laut Beer ein normaler Blumenladen sein, in dem auch Trauer- oder Hochzeitsfloristik angeboten wird. Als Geschäftsführer konnte das Unternehmen Marc Müller verpflichten, den amtierenden Schweizer Meister der Floristen. Seine Stellvertreterin wird Nicole Matter, die ebenfalls schon an nationalen Berufswettkämpfen teilgenommen hat. Schon jetzt ist sicher, dass sie Anfang September den Laden allein wird führen müssen; dann nämlich nimmt Müller an den Europameisterschaften der Floristen in der Tschechischen Republik teil. Das Geschäft in Uster ist laut Jörg Beer nicht nur der Fleurop-Laden, es wird auch der einzige bleiben. «Einer genügt, um Produktneuheiten zu testen», ist er überzeugt. Hinzu komme, dass man die Partnergeschäfte nicht konkurrenzieren wolle. Für den Standort Uster ausschlaggebend gewesen sei die Nähe zum Mutterhaus in Wangen und die Tatsache, dass hier ein bereits gut verankerter Blumenladen zu haben war. Der Laden hätte laut Beer aber genauso gut an einem anderen Ort zu stehen kommen können. «Jetzt war einfach die Zeit reif und die Gelegenheit vorhanden.»

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