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Folgt auf Graf dessen Partnerin?

Martin Grafs Partnerin will dessen Sitz im Stadtrat von Illnau-Effretikon für die Grünen verteidigen.

Von Anna E. Guhl Illnau-Effretikon – Mit der Wahl Martin Grafs in den Regierungsrat verliert Illnau-Effretikon seinen Stadtpräsidenten. Und die Grünen müssen ihren Sitz im Stadtrat verteidigen. Gut möglich, dass sie dies mit Esther Hildebrand tun, der Lebenspartnerin von Graf. «Wenn man mich fragt, wäre ich interessiert», sagte die Kantonsrätin gestern. Die Links-Grünen würden auf jeden Fall mit einer Kandidatur kommen. Fürs Stadtpräsidium dagegen interessiert sich Hildebrand «nicht wirklich». Zwei Kandidaten fürs Präsidium Anders klingt es bei SP-Stadtrat Ueli Müller. Natürlich habe er Interesse, Stadtpräsident zu werden. Wichtig ist dem heutigen Tiefbauvorstand vor allem, dass die Stadtentwicklung vorankommt. Ambitionen aufs Präsidium bekundet auch die SVP. «Ich bewege gern etwas», sagt deren Stadtrat Reinhard Fürst. Wenn seine Partei ihn frage, ob er Stadtpräsident werden wolle, würde er die Sache deshalb «positiv-kritisch» anschauen. Die SVP will sich in der Sache aber nicht mit der FDP absprechen. Deren Stadtrat André Bättig hält mit seinen allfälligen Aspirationen weiter hinter dem Berg. Was den frei werdenden Sitz im Stadtrat angeht, ist für die Linke nicht nur klar, dass sie ihn verteidigen will, sondern auch, dass er im Prinzip den Grünen gehört. Der Linken den Sitz streitig machen will die SVP – das hat sie bereits am Sonntagabend beschlossen.

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