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Gelmi liebt am Beachvolleyball einfach alles

Morgen Donnerstag startet in Olten die Schweizer Meisterschaft der Junior Beachtour. Dabei hat der Bassersdorfer Tim Gelmi mit Partner Kevin Hofer gute Medaillenchancen.

Beachvolleyball. - Sonne, Strand, Meer - dafür steht Beachvolleyball. Obwohl die Schweiz ein Binnenland ist, gibt es hierzulande viele talentierte Athletinnen und Athleten. Ab morgen Donnerstag stehen in Olten die besten Nachwuchspaarungen an den Schweizer Meisterschaften im Einsatz. Einer, der sich für dieses Turnier viel vorgenommen hat, ist Tim Gelmi. «Es ist altersbedingt mein letztes Turnier in der Juniorenkategorie, da träume ich natürlich vom grossen Exploit», sagt der 19-Jährige. Zusammen mit seinem neuen Partner Kevin Hofer ist der Bassersdorfer an den U-21-Titelkämpfen als Nummer drei gesetzt. Seine Hoffnungen auf eine Medaille sind also durchaus berechtigt. «Ich fühle mich sehr gut und bin körperlich fit», so Gelmi. «Unser Ziel ist es, mindestens die Halbfinals zu erreichen.»

Sollte der Unterländer, der im Winter mit dem Volleyballclub Züri Unterland im Einsatz steht, den ersehnten Titel gewinnen, wäre das eine Premiere für ihn. «Ich habe auf diesem Niveau noch nie eine solch wichtige Auszeichnung gewonnen. Das wäre ein perfekter Abschluss meiner Juniorenzeit.»

Vorfreude grösser als Erwartungen

Gelmi weiss allerdings, dass die Schweizer Meisterschaften in Olten kein leichtes Turnier sein werden. «Es sind die besten Schweizer Teams dabei, und wir müssen um jeden Punkt kämpfen.» Druck verspürt der Bassersdorfer, der sich bereits jetzt auf seinen 20. Geburtstag im Dezember freut, aber nicht. «Die Vorfreude ist momentan grösser, als es die Erwartungen sind.» Er kenne die Gegner und wisse, was auf ihn und seinen Partner zukomme. Locker nehmen es Gelmi und Hofer aber nicht. «Wir haben in der vergangenen Woche täglich mehrere Stunden im Sand trainiert und sind bereit.»

Dabei ging es vor allem darum, die Abstimmung untereinander zu verbessern, denn Gelmi/Hofer spielen erst seit ein paar Wochen zusammen. Grund für diesen kurzfristigen Partnerwechsel war die Verletzung von Manuel Degen. Der 20-Jährige hat sich die Bizeps- und die Trizepssehne gerissen und fällt mehrere Monate aus. «Das war ein herber Rückschlag für uns. Manuel und ich spielten sehr gut zusammen und ergänzten uns hervorragend. Die Schweizer Meisterschaft war unser gemeinsames Ziel», erzählt Gelmi. Der Bassersdorfer hat nach Degens Verletzung mit unterschiedlichen Partnern gespielt. Das sei manchmal gut und manchmal weniger erfolgreich gelaufen. Mit Kevin habe er jetzt seinen Partner gefunden. In der laufenden Saison konnte das Duo bereits einen Turniersieg verbuchen. «Das Team funktioniert gut. Er ist ein hervorragender Verteidiger, und ich komplettiere das Team als Blocker.» Trotzdem hofft Gelmi, dass es Degen bald wieder besser geht und er zusammen mit ihm im kommenden Jahr in der Erwachsenen-Tourantreten kann.

Wieder in die Halle

Bevor der Unterländer aber die kommende Saison planen kann, steht am Montag bereits wieder das Volleyball-Training mit dem Klub in der Halle an. Gelmi freut sich zwar darauf, mit seinen Teamkollegen wieder im Einsatz zu stehen, sein Herz schlägt aber ganz für das Beachvolleyball. «Ich liebe einfach alles daran. Die Atmosphäre, den Einsatz, die Mentalität.»

Da Beachvolleyball nur im Freien gespielt wird, hofft Gelmi auf sonniges Wetter in Olten. Der Bassersdorfer stellt aber klar, dass sich ambitionierte Spieler auch von Regen nicht unterkriegen lassen. «Es muss schon ziemlich übles Wetter sein, bis wir den Sand verlassen.» Gemäss den Prognosen sollte spannenden Spielen aber nichts im Wege stehen.

Tim Gelmi (hinten) muss sich strecken, um den Ball noch zu erwischen.

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