Zum Hauptinhalt springen

Gemeinde nimmt Stellung zu Holzwies

Herrliberg – Der Gemeinderat von Herrliberg zeigt sich in einem Schreiben «überrascht» darob, dass die Gegnerschaft einer Überbauung in der Holzwies es geschafft hat, über 700 Unterschriften zu sammeln. Dennoch ist er nicht bereit, aktiv eine Moderatorenrolle im Konflikt zu übernehmen. Eine Delegation des Gemeinderats würde aber an einem Treffen zwischen der Bauherrschaft und der IG Holzwies, den Gegnern, teilnehmen. Wie Daniel Marquard erklärt, begrüsst die IG diese Bereitschaft. Sie hoffe im Sinne von allen 704 Mitunterzeichnenden des Briefes an Gemeindepräsident Walter Wittmer (Gemeindeverein), dass gemeinsam eine Lösung erarbeitet wird, die den Anliegen aller beteiligten Parteien gerecht wird. Die IG Holzwies würde eine verdichtete Bauweise begrüssen. Breitere Häuser mit mehr oder grösseren Wohneinheiten würden sich besser in die Umgebung einordnen als die geplanten Mehrfamilienhäuser, die alle umliegenden Gebäude um ein Stockwerk überragten, sagt Marquard. Die Gemeinde hält in ihrem Schreiben fest, es liege nicht an der Politik einzugreifen. Ob ein Baugesuch den Vorschriften entspreche, prüfe allein die Baukommission. Es sei zwar verständlich, dass Bauvorhaben bei den Nachbarn oft keine Freude auslösten. Das Projekt in der Holzwies sei jedoch nicht aussergewöhnlich, entspreche den gesetzlichen Vorschriften und raumplanerischen Grundsätzen. (rab)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch