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Herrliberg soll Steuern senken

Der Gemeinderat schlägt vor, den Steuerfuss auf 78 Prozent zu senken.

Von Linus Schöpfer Herrliberg – Die Jahre 2007 bis 2009 waren fette Jahre für die Gemeinde Herrliberg, der durchschnittliche jährliche Ertragsüberschuss betrug 1,2 Millionen Franken. Als Konsequenz der Finanzkrise hatte der Gemeinderat allerdings einen massiven Einbruch für dieses Jahr erwartet. «Diese Befürchtungen sind nicht eingetreten», schreibt die Behörde nun in ihrer gestrigen Mitteilung. Demnach schliesst die Rechnung 2010 voraussichtlich ohne Defizit ab. Für das Jahr 2011 budgetiert der Gemeinderat zwar einen Aufwandüberschuss von 4,65 Millionen, das sei allerdings im Vergleich zu früheren Jahren nicht aussergewöhnlich. Auch seien die Grundstückgewinnsteuern unvermindert ertragreich, und frühere Unsicherheiten bei der Kalkulation des neuen Finanzausgleichs seien weggefallen. Es reicht für ein Kulturprozent Somit sei der Weg frei, «ein Zeichen zu setzen» und den Steuerfuss von derzeit 80 auf 78 Prozent zu senken. Nichtsdestotrotz erwartet der Gemeinderat im Vergleich zum Budget 2010 3 Millionen Mehreinnahmen an Steuern (53 gegenüber knapp 50 Millionen). Die Behörde will ausserdem eine Sparmassnahme rückgängig machen: Das Steuerprozent für Kultur – Ende der Neunzigerjahre eingeführt – soll wieder konsequent verwendet werden. Mit diesem Geld, einer halben Million, möchte die Gemeinde soziale und kulturelle Projekte im Kanton unterstützen. Über den Voranschlag entscheiden die Herrliberger am 24. November.

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