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Initiative für Freihaltezone

Der Stäfner Unterächer soll zur Freihaltezone werden. So will es eine heute eingereichte Initiative.

Stäfa. - Gret Lott reicht heute bei der Stäfner Gemeinde eine Initiative für eine Freihaltezone am Kirchbühl ein. 100 Unterschriften hat die ehemalige Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft Natur Stäfa gesammelt. «Um zu zeigen, dass dies nicht nur die Idee einer Einzelnen ist», sagt Lott, denn sie hätte die Initiative auch als Einzelinitiative einreichen können.

Hätte die Initiative Erfolg, würde das nördlich der Kreuzstrasse und westlich der Dorfstrasse gelegene Baugebiet im Unterächer in die Freihaltezone umgeteilt. Ein Streifen von einer Häuserzeile entlang der Kreuzstrasse könnte in der Bauzone belassen werden. So steht es im Initiativtext.

«Der Kirchbühl ist für das Ortsbild Stäfas von sehr grosser Bedeutung», begründet Lott ihren Vorstoss. Er werde nicht nur durch Reben und Obstbau, sondern besonders auch durch den Kirchweg geprägt. «Jede Überbauung würde diesen besonders empfindlichen Landschaftsraum zerstören», sagt Lott, die ihre Initiative bereits an der letzten Gemeindeversammlung im April, als es um die Bau- und Zonenordnung (BZO) ging, angekündigt hatte. Die Gemeindeversammlung hatte für das Gebiet eine Gestaltungsplanpflicht festgelegt. Das Gebiet im Unterächer gehört Leonie und Verena Pünter. «Ich habe mit den Besitzerinnen gesprochen, bevor ich die Idee der Initiative vorbrachte», sagt Lott. Sie würden eine Freihaltezone begrüssen. Auch der Gemeinderat schien an der Versammlung der Idee nicht abgeneigt. Die Frage ist, wie viel er sich den Erhalt der Grünzone kosten lassen würde. (ps)

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