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Jubiläum mit den Kummerbuben

Uristier haben sich auf

«Seit Anfang 2009 haben wir wegen Reisen und aus familiären Gründen pausiert. Diese Zeit haben wir fürs Schreiben neuer Songs genutzt», sagt Uristier-Sänger Jörg Amstutz. Einerseits verdanken sie genau der Tatsache, nicht jeden Abend auf einer Bühne zu stehen, ihren Ruf als Kultband in der Region. Andererseits werden dadurch ihre seltenen Konzerte zum grossen Erlebnis. So auch am Samstag, wenn sie bereits zum zehnten Mal «zu Hause» am von ihnen selber organisierten Openair Schwanden beim Skilift auftreten. «Die Beständigkeit des Openair Schwanden ist gleichbedeutend mit der Beständigkeit unserer Band», sagt Jörg Amstutz – übrigens Neffe vom Sigriswiler SVP-Nationalrat Adrian Amstutz. «Hätten wir vor fünf Jahren mit dem Musikmachen aufgehört, so würde dieses Openair wohl nicht mehr existieren.» Doch Gitarrist Urs Finger räumt ein: «Für mich steckte von Anfang an ein langfristiges Ziel dahinter.» Nur ein Durchhänger Zehn Ausgaben – was hat sich in diesen Jahren alles verändert? Bei der ersten Durchführung seien zum Grossteil Kollegen von Uristier erschienen. «Heute kommen mehr Besucher, weil sie Musik hören wollen und nicht, weil sie jemanden aus unserer Band persönlich kennen», ist der Uristier-Sänger überzeugt. In Zahlen ausgedrückt heisst das: Seit der dritten Ausgabe kommen jedes Jahr zwischen 200 und 400 Personen nach Schwanden – das Festival hat sich endgültig etabliert. Doch selbstverständlich ist das nicht. «Nach dem zweiten Jahr hatten wir einen Durchhänger. Aber im nächsten Jahr stellten wir ein hervorragendes Programm auf die Beine, von da an lief es super», sagt Bassist Rolf Amstutz, der Bruder von Sänger Jörg. Kummerbuben zum Fest Zum Jubiläum planen sie zwar keine spektakulären Überraschungen. Dafür wird mit den Kummerbuben eine Band auftreten, die dank ihren eigenwilligen Interpretationen von alten Schweizer Liedern gegenwärtig auf einer Erfolgswelle reitet. Mit Aziz, Pertness und The Strapones stehen ausserdem noch drei Gitarren-Bands aus der Region auf dem Programm. Und wer weiss, vielleicht wird Petrus für das grösste Geschenk sorgen und Uristier eine trockene Jubiläums-Ausgabe schenken. In den letzten Jahren hatten die Organisatoren selten Wetterglück. Silvan Gertsch10. Openair Schwanden: Übermorgen Samstag, 29. August. Die Konzerte beginnen um 18 Uhr. Der Eintritt kostet zehn Franken. Zelten ist möglich. Das Openair findet auf jeden Fall und bei jeder Witterung statt. •www.swissunderground.com/ schwanden >

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