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Kantonsrätliche Unterstützung für das Teufener Schlossgut

Freienstein-Teufen – Die Kantonsräte Robert Brunner (Grüne) und Hans Egli (EDU) aus Steinmaur sowie der Grüne Turbenthaler Urs Hans wollen vom Regierungsrat Klarheit im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Bauten in Schutzgebieten. Sie beziehen sich bei ihrem Vorstoss auf die Schwierigkeiten des Landwirts Fridolin Kamm vom Alten Schloss Teufen, in einem Schutzgebiet einen Stall bauen zu dürfen (TA berichtete). Die Baubewilligung wurde abgelehnt. Sie halten fest, dass das Gut vor rund 20 Jahren noch als Pionierbetrieb nationaler Bedeutung vorgestellt worden war. Es verbinde musterhaft landwirtschaftliches und naturschützerisches Engagement. Die drei Kantonsräte sind der Meinung, dass Landschaftsschutz am besten möglich sei, wenn in diesem Raum auch erfolgreich Landwirtschaft betrieben werde. Der Bauer kenne seinen Boden und wisse sorgfältig mit den Schutzinteressen umzugehen. Brunner, Egli und Hans befürchten, dass künftige Schutzverordnungen auf Widerstand stossen würden, wenn den Bauern die Arbeit erschwert wird. Landwirt Fridolin Kamm zeigt sich über den Support erfreut: «In der Baudirektion hat es eine starke Fraktion, die den Landschaftsschutz höher gewichtet. Deshalb ist es wichtig, dass das Thema auch auf politischer Ebene behandelt wird.» Seit dem Beginn seines Engagements habe er von vielen Bauern erfahren, die in einer ähnlichen Situation sind, sich aber nicht wehren können. «Wir sind gebunden an den Boden und können nicht einfach wegziehen.» (fca)

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