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Klare Verhältnisse in Winterthur

Die Hierarchie blieb über die Sommerpause gewahrt. Zum 1.-Liga-Auftakt schlug der Meister im Amateur- Eishockey Wetzikon 5:1.

Was in den Vorbereitungsspielen nicht ausreichend der Fall gewesen war, ist dem EHC Winterthur zum Saisonstart nun gelungen: eine erste Duftmarke zu setzen. Trotz einer Zäsur im Kader knüpfte die Mannschaft von Cheftrainer Markus Studer dort an, wo sie vor sechs Monaten aufgehört hatte. Beim 5:1 gegen Wetzikon vor 920 Anhängern im Deutweg liefen die Eulachstädter nie Gefahr, eine Überraschung der unangenehmen Art zu erleben. Im Vorwinter waren die Vergleiche unter den zwei Kantonsrivalen mit 6:5 und 7:5 noch deutlich umkämpfter und auch torreicher. Am Samstag konnte der Aussenseiter aus dem Oberland, der nach zwei Saisons mit akuten Abstiegssorgen wieder der Gefahrenzone entkommen möchte, die Begegnung aber nur während einer halben Stunde offenhalten. Marc Elsener (30.) fand noch eine Antwort auf Martin Büssers Führungstreffer (28.). Dann aber rollte die Winterthurer Angriffswelle wie eine Dampfwalze über Wetzikon ein. Patrick Jäggi, Eric Geiser und Marco Bussola erhöhten innert sieben Minuten auf 4:1. Mit einer 2:4-Heimniederlage gegen Herisau und damit nicht wunschgemäss lancierte Dübendorf die 1.-Liga-Meisterschaft. Die Glattaler lagen stets im Hintertreffen – das erste Mal nach 66 Sekunden. «Es war ein nervöser und nicht erfolgreicher Start. Trotzdem sind wir für den weiteren Saisonverlauf gut aufgestellt», befand Captain Kevin Lohrer. Nach optischen Eindrücken fielen die Gastgeber gegen die Appenzeller nicht ab. «Aber wir gingen mit unseren Chancen fahrlässig um und leisteten uns zu viele individuelle Fehler», bemerkte Lohrer. Herisau, das sich zuletzt als Aufsteiger nach hinten orientieren musste, unterstrich «im Chreis» den allgemeinen Eindruck, dass die Ostschweizer Gruppe näher zusammengerückt ist. Klein waren denn auch die Differenzen im Spiel Uzwil gegen Bülach, das die Unterländer mit 1:2 in der Overtime verloren. (bud)

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