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LangzeitbeobachtungSchlieren in Zweijahresschritten

Die Entwicklung von Schlieren wird nicht nur mit dem Forschungsprojekt «Archiv des Ortes» beobachtet. Das Institut für Gegenwartskunst der Zürcher Hochschule der Künste hat in der Zürcher 15 000-Seelen-Gemeinde bereits vor sechs Jahren eine Langzeitbeobachtung gestartet, die bis ins Jahr 2020 angelegt ist. Über den ganzen Stadtraum verteilt, wurden 63 Standorte definiert, an denen alle zwei Jahre eine Aufnahme mit identischem Blickwinkel gemacht wird. Alle fünf Jahre werden zudem optisch prägende Details – wie etwa ein farbenfroher Kebabstand – fotografiert. Die Bilder sind online für jedermann zugänglich. Die fotografische Langzeitbeobachtung soll zeigen, wie sich die im Stadtentwicklungskonzept vorgeschlagenen Massnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung auf den Lebensraum auswirken. Seit drei Jahren untersucht die Forschungsstelle Auditive Architektur der Universität der Künste Berlin zusätzlich den Ton vor Ort. Für 2012 ist eine Zwischenauswertung vorgesehen – zum Beispiel in Form von Bild- und Klanginstallationen. Die Zürcher Vorortsgemeinde Schlieren ist für solche Studien besonders geeignet, weil sie zurzeit eine stürmische Entwicklung durchlebt.(net)www.beobachtung-schlieren.ch

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