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Mährische Volksmusik in Küsnacht

Küsnacht. - Die erste Aufführung der Reihe «Konzerte in Küsnacht» steht ganz im Zeichen der mährischen Volksmusik. Die Zimbalkapelle Jaroslav Cech, auch Cechovci genannt, spielt diesen traditionellen Musikstil aus dem östlichen Tschechien in seiner ursprünglichen Art.

Am Samstag, 29. August, gibt die Kapelle ein Konzert im katholischen Pfarreizentrum in Küsnacht. Tiefmelancholische wechseln sich hier virtuos mit synkopierten und temperamentvollen Rhythmen ab. Die lebhafte Musik untermalt jahrhundertealte Texte, die von Eifersucht, Liebe und Wein, aber auch vom Aufstand gegen eigene und fremde Truppen handeln.

Grosser Bruder des Hackbretts

Die Musiker der 10-köpfigen Gruppe spielen Violine, Viola, Klarinette, Bass und natürlich das Zimbal. Dieses Instrument, das der Kapelle ihren Namen gibt, wird als grösserer Bruder des hiesigen Hackbretts bezeichnet. Es vermag den Zuhörer mit seinem unverwechselbaren Silberklang in seinen Bann zu ziehen.

Zu den stärksten Momenten eines Cechovci-Konzerts gehört es, wenn die neun Männer aus vollen Kehlen singen und ihre tiefen Stimmen erklingen lassen. Fast schon intime Augenblicke entstehen, wenn Mikulástíková Ladka ihre sehnsuchtsvollen Liebeslieder singt. Cechovci spielt unter der Leitung von Jan Rajmic. (TA) Samstag, 29. August, 19.30h, katholisches Pfarreizentrum Küsnacht. bild pd Das Zimbal - ein grosses Hackbrett - steht im Zentrum der Kapelle Jaroslav Cech.

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