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Massnahmen beschlossen

Mit einer anderen Lenkung des Verkehrs, einer Hotline für Anwohner während den Anlässen und verbesserten Alterskontrollen soll es rund um die Kulturfabrik Kofmehl in der neuen Saison etwas

«Wir werden künftig bestimmt nicht alle Probleme los sein, aber wir werden sicher weniger Probleme haben», ist Christoph Stuber, Leiter Programm in der Kulturfabrik Kofmehl, überzeugt. Die Massnahmen, mit denen den wichtigsten Anliegen der Öffentlichkeit und der Anwohnerschaft Rechnung getragen werden soll, wurden vom Kofmehl gemeinsam mit der Stadt, den Anwohnern und weiteren Institutionen erarbeitet: •Die Lenkung der Besucherwege um das direkt betroffene Obachquartier soll, wie in der Anfangszeit des Kofmehls, wieder mit Hilfe baulicher Massnahmen unterstützt werden. Das heisst, bei speziellen Anlässen werden neben Sicherheitspersonal auch Vaubanständer dafür sorgen, dass die Besucher des Kofmehls um das Quartier herum gehen, um zum Kofmehl zu gelangen. Die Anwohner erhalten eine Karte mit Zugangsberechtigung. So ist gewährleistet, dass sie problemlos zu ihrer Wohnung gelangen können. •Die Anwohner können den Verantwortlichen eines Anlasses jederzeit über die Büronummer der Kulturfabrik Kofmehl (032 621 20 60) erreichen. Somit werden die Wege bei Problemen oder Reklamationen kürzer. •Für die Alterskontrolle im Kofmehl werden nur noch amtliche Dokumente wie Identitätskarten, Pässe oder Fahrausweise akzeptiert. Parallel zu den Massnahmen will die Kulturfabrik Kofmehl in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Augenweide ein Projekt umsetzen, das sich mit Hilfe eines jugendlichen Care-Teams vor Ort der Problematik «Littering & Lärm» annimmt. Weiter wird die Jugendkommission die Betreiber der verschiedenen Clubs und Bars der Stadt zu einer gemeinsamen Sitzung einladen, um auszuloten, welche Probleme gemeinsam angegangen werden könnten. Als Vorbild dient das Projekt «Safer Clubbing», das in Zürich und Bern bereits erfolgreich läuft. Mit diesen Massnahmen und einer stärkeren Polizeipräsenz während der ersten Anlässe hoffen die Vertreter der Stadt und des Kofmehl für die neue Saison auf eine spürbare Verminderung der Lärmbelästigung für die Anwohner. pd >

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