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Michael Peterhans deutlich gewählt

Bülach – Der 47-jährige Jurist Michael Peterhans (SVP) aus Winterthur ist am Sonntag mit 4751 Stimmen zum neuen vollamtlichen Bezirksrichter in Bülach gewählt worden. Sein Herausforderer, Marian Danowski (parteilos), erreichte 251 Stimmen. Die Wahlbeteiligung im Bezirk lag bei tiefen 16,8 Prozent. Der gebürtige Pole Danowski kandidiert seit seiner Einbürgerung immer wieder erfolglos für die verschiedensten politischen Ämter. «Eine mühsame Geschichte», kommentierte Michael Peterhans gestern. Auffallend am Wahlresultat sind die vielen Stimmen (239), die Danowski in der Stadt Bülach erhielt. Das ist mit dem Prozedere bezüglich Abstimmungsunterlagen zu erklären. Der Bezirksrat Bülach hatte die Gemeinden vor der Wahl angewiesen, auf ein Beiblatt zu verzichten, um dem notorischen Querulanten Danowski keine Plattform zu bieten. Diese Anordnung konnte von Bülach nicht befolgt werden, da es sonst zu Problemen beim elektronischen Abstimmen (E-Voting) gekommen wäre. Seine Wahl zeige, «dass die Bülacher Wert legen auf eine kompetente Rechtsprechung», sagte Peterhans. Die vielen leeren Wahlzettel (7774) deutet er nicht als Zeichen gegen seine Person. Das Problem sei vielmehr, dass die Wahlzettel keine vorgedruckten Namen enthielten. «Da wir Richter unseren Wahlkampf nicht auf der Strasse führen, sondern über die Zeitungen, erreichen wir gewisse Wählergruppen gar nicht.» Ob der in Winterthur lebende Peterhans nach seiner jetzigen Wahl in den Bezirk zügelt, lässt er noch offen. Definitiv aufgeben wird er aber seinen Sitz im Winterthurer Stadtparlament. (moa)

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