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Mit Laufsport für die Gemeinde geworben

Die Gemeinde Rüti hat die Laufgruppe, den Trägerverein Bikepark und den Pfadfinderverein mit dem Innovationspreis ausgezeichnet.

Rüti. - Gewinner des fünften Innovationspreises der Gemeinde Rüti wurde der örtliche Laufverein. Er durfte einen Check über 5000 Franken und einen Naturstein aus dem Ort entgegennehmen. «Seit drei Jahren grassiert in Rüti das Laufvirus», sagte Gemeindepräsident Anton Melliger anlässlich der Vergabe. «Dank dem enormen Einsatz der Läufer hat es sich ausgebreitet und weiterentwickelt.» Bereits zum zweiten Mal habe der Verein dieses Jahr im Rahmen des Züri-Lauf-Cups der ZKB eine Konkurrenz durchgeführt. Die Initianten der Veranstaltung hätten allen Altersklassen sportliche Betätigung ermöglicht. Davon hätten bei den ersten beiden Austragungen 700 und 900 Starter profitiert. So habe der Verein einen wichtigen Beitrag an die Gesundheitsvorsorge geleistet. Wichtig sei zudem, dass mit dem Sport-Event «beste Werbung für die attraktive Gemeinde Rüti» gemacht werde.

Läufer arbeiten für die Gemeinde

Jürg Rothenberger, der Ko-Präsident des Vereins, nahm die Worte dankend entgegen und initiierte bei den über hundert Gästen im Rütner Amtshaussaal einen Sonderapplaus: «Es ist jetzt durchaus erlaubt, zu klatschen», sagte er. Der sichtlich bewegte Rothenberger riss vor der Preisübernahme seine Hände jubelnd in die Höhe und bat seine Vereinskollegen nach vorne. Es sei ein Gemeinschaftswerk, das sie geschaffen hätten. Besonders freue er sich, dass es dem Verein mit dem Lauf gelinge, «so vielen Leuten die schöne Gemeinde Rüti zu präsentieren». Der SportEvent dokumentiere die Verbundenheit zum Ort. So seien die T-Shirts, die alle Starter erhielten, in den Ortsfarben Gelb und Rot gehalten. Ziel sei es, mit den Sportveranstaltungen die Gesundheit zu fördern. Die Zusammenarbeit mit den Schulen werde entsprechend grossgeschrieben. Rothenberger erklärte, die Ehrung sei für den Verein «höchste Wertschätzung für geleistete Aufwendungen und eine Genugtuung». Mit dem Preis werde unter anderem die Freiwilligenarbeit gewürdigt. Rothenberger, der bei der Gemeinde die Finanzabteilung leitet, weiss bereits, wie der Verein die 5000 Franken verwenden will. Mit einem Teil werde ein kleines Defizit vom ersten Lauf gedeckt, der Rest fliesse in die Veranstaltungen.

Weiter ausgezeichnet wurden der Pfadfinderverein und der Trägerverein Bikepark mit jeweils einem Check über 2500 Franken. Der Pfadfinderverein wurde für die gelungene Renovation der Pfadihütte geehrt. Dank grossem Froneinsatz sei bei Baukosten von 155 000 Franken ein «tolles Werk» entstanden, von dem die ganze Jugend profitieren könne. Belohnt wurde zudem das Projekt Bikepark des gleichnamigen Vereins. Gewürdigt wurden vor allem die jahrelangen Vorbereitungsarbeiten des Präsidenten Dominic Suter. Ihm sei es zu verdanken, dass im Frühjahr 2009 die Bauarbeiten in der Siedlung Seidenpark erfolgt seien.

Preis durch ein Testament initiiert

Initiiert wurde der Preis von Wilhelm Konrad Herzog-Bodenmüller aus Rüti. Er war 2003 84-jährig verstorben. In seinem Testament hatte er bestimmt, dass in den nächsten Jahren jeweils für 10 000 Franken ein Innovationspreis vergeben werden solle. Damit seien besondere Leistungen von Rütner Vereinen oder Einwohnern zu honorieren. Dieses Jahr gingen fünf Bewerbungen ein. Entschieden über die Vergabe haben drei Mitglieder des Gemeinderates und sechs Vorstandsmitglieder aus örtlichen Vereinen.

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