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Neues Bauland beim Schulhaus

Die Wachseldorner

Ähnlich wie andere ländliche Gemeinden leidet auch das im rechten Zulgtal gelegene Wach-seldorn unter rückläufigen Bevölkerungszahlen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, beabsichtigt der Gemeinderat, im Dorf zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Anlässlich der Gemeindeversammlung vom Montag ist ihm dies gelungen. Weil in den letzten Jahren in Wachseldorn nichts gebaut wurde, hat der Kanton der Gemeinde erlaubt, bis 2025 total 5000 Quadratmeter Land einzuzonen. Dies muss durch eine Überbauungsordnung geschehen, denn die Gemeinde verfügt weder über ein Baureglement noch einen Zonenplan. Mit 18 Ja- gegenüber 6 Nein-Stimmen haben die Wachseldorner eine neue Überbauungsordnung mehrheitlich gutgeheissen. Die Ordnung betrifft das Gebiet beim Schulhaus mit einer Gesamtfläche von 2150 Quadratmetern. Nebst dem Schulhaus werden die gleich dahinterliegenden Liegenschaften 25 und 25a sowie drei neue Baufelder eingezont. Bei einem der drei Felder handelt es sich um einen dem Schulhaus vorgelagerten Baustreifen mit drei Parzellen. Dies soll den haushälterischen Umgang mit dem Boden gewährleisten. Weitere Strasse geplant Gemeinderat Fritz Zwahlen erklärte, wieso sich gerade beim Schulhaus idealer zusätzlicher Wohnraum befinde: «Durch die angrenzende Gemeindestrasse sowie die Bushaltestelle ist der einzuzonende Bereich bereits bestens erschlossen.» Eine weitere, vier Meter breite Strasse solle zudem dereinst den Zugang zum Baustreifen mit den drei Parzellen sicherstellen. «Die Erweiterung der Häusergruppe ist massvoll und wird das Landschaftsbild nicht beeinträchtigen», erklärte Gemeindepräsident Hans Rüegsegger, ehe die Stimmberechtigten die Überbauungsordnung genehmigten. Vereinzelte kritische Stimmen hatten kurz davor moniert, dass der Gemeinderat die Bürger nur mangelhaft über seine Pläne vorinformiert habe. Zudem wurden Bedenken über die mögliche Herkunft der künftigen Hausbewohner geäussert, worauf Rüegsegger daran erinnerte: «Die Baufelder sind in erster Linie für Einheimische oder für ehemalige Wachseldorner, die ins Dorf zurückkehren, gedacht.» Bis jetzt haben zwei Private ihr Interesse am Bauland angemeldet. Kredit für Abwasser Im zweiten Traktandum des Abends genehmigten die Anwesenden einen Kredit in der Höhe von rund 339000 Franken. Dieser wird dazu verwendet, das Schulhaus und die Bauzone mit Wasser und Abwasser zu erschliessen. Bislang führt die Leitung der ARA nicht bis zum Schulhaus. Ebenfalls geplant ist, im Rahmen des Kredits zwischen Schulhaus und der bestehenden Transportleitung der Wasserversorgung Buchholterberg eine Hydrantenleitung zu bauen. Zuletzt wurde dem Gemeinderat die Kompetenz erteilt, das Bauland zu verkaufen. Der Preis pro Quadratmeter soll zwischen 150 und 200 Franken zu liegen kommen. Gabriel Berger >

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