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Nun wachsen die Häuser auch im Limmattal in den Himmel

Wohnen hoch über dem Stadtzentrum von Dietikon: Im Limmatfeld baut die Firma Halter ab Herbst 2012 ein 80 Meter hohes Hochhaus.

Von Helene Arnet Dietikon – Bis jetzt wurde im Limmattal nur von richtig hohen Häusern gesprochen. Jetzt werden sie konkret geplant. Halter Entwicklungen stellte gestern den Limmat Tower vor. Er wird als Kopfbau beim Limmatfeld achtzig Meter in den Himmel schiessen und die «Skyline» des Limmattals ähnlich prägen wie der Prime Tower Zürich-West. Den prominent besetzten Architekturwettbewerb entschied das Zürcher Büro Huggenberger Fries Architekten mit dem Projekt «Fountainhead» für sich. Es umfasst nicht nur das eigentliche Hochhaus, sondern zwei weitere frei stehende Gebäude im Baufeld Limmathof. Am Projekt «Fountainhead» lobte die Jury insbesondere die konsequente Entflechtung der drei Nutzungen, was städtebaulich überzeugend erreicht werde: Im Hochhaussockel sind vor allem Büros vorgesehen, im Hochhaus selbst entstehen gut neunzig Wohnungen. In einem davon getrennten Bau, direkt an der Überlandstrasse, ist ein Hotel geplant, für dessen Entwurf der in der Schweiz und in Deutschland ansässige Max Dudler verantwortlich zeichnet. Das dritte Gebäude wird für ein Pflegeheim und für betreutes Wohnen eingerichtet. Hieran wird das Studio Harry Gugger (Basel) arbeiten. Der Limmat Tower soll die Anforderungen des Labels Zero Emission Lowex und Minergie erfüllen. Der Baubeginn ist für den Herbst 2012 vorgesehen, die Häuser sollen in der ersten Hälfte 2015 bezugsbereit sein. Eine Stadt entsteht in der Stadt Das Baufeld gehört zur Grossüberbauung Limmatfeld unweit des Bahnhofs Dietikon. Wo einst die Firma Rapid Landwirtschafts- und Baumaschinen herstellte und verkaufte, ist auf 87 000 Quadratmetern eine Stadt in der Stadt am Entstehen. Bis Mitte des nächsten Jahrzehnts sollen dort 2000 bis 3000 Menschen wohnen und 1000 bis 2000 arbeiten. Grösse des Markusplatzes Bereits im Herbst 2009 sind auf dem Limmatfeld im Sektor Erlenhof (85 Wohnungen am Wasser, Architektur: Gigon/Guyer) die ersten Wohnungen bezogen worden. Zurzeit werden die Westhöfe (66 Wohnungen, Architektur: Krischanitz) und der Lindenhof (144 Wohnungen, Architektur: Kollhoff) errichtet. Sie sind im Herbst bezugsbereit. In diese Gebäude ziehen auch die Migros mit einer Filiale und andere Gewerbetreibende ein. Mittlerweile läuft auch die Planung für Kindergärten und ein Schulhaus an. Weiter Gebäude werden 2012 fertiggestellt. Die Gebäude gruppieren sich um einen Stadtplatz, der mit einer Fläche von 6000 Quadratmetern fast so gross sein wird wie der Markusplatz in Venedig. Das gesamte Investitionsvolumen wird bei 600 Millionen Franken liegen. Ab 2015 wird der Limmat Tower (Mitte hinten) die katholische Kirche St. Agatha in Dietikon konkurrenzieren. Visualisierung: PD

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