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Nur Schwimmer können baden

Nach 17-monatiger Bauzeit nimmt das Hallenbad Kilchberg morgen seinen Betrieb wieder auf. Es präsentiert sich frisch und einladend. Das Leck im Nichtschwimmerbecken trübt aber die Freude.

Von Ev Manz Kilchberg – «Die Wolke ist gekommen», sagt Gemeindepräsident Jean-Marc Groh (FDP). Er meint damit, was in der Gemeinde bereits die Runde gemacht hat: Der Nichtschwimmerbereich ist zur Eröffnung morgen noch nicht betriebsbereit. Die Abdichtung sei wiederholt gerissen, worauf eine neue Abdichtung hätte gemacht werden müssen, sagt Groh. Nur: Entdeckt wurde der Schaden erst vor Monatsfrist, als die Wassertechnik wieder in Betrieb war. «Doch nun ist das Becken wirklich dicht, und die Kosten werden nach wie vor eingehalten», sagt er. In zwei Wochen sollen die Mosaike verlegt sein, sodass am Montag, 13.?September, auch dieser Teil des Bades in Betrieb genommen werden kann. Ansonsten präsentiert sich das Bad in neuer Frische – die 23-jährige Teamleiterin der Bademeister, Rahel Schmäh, inklusive. Der Eingang ist offener, die Formen sind graziler, die Farben heller, was die Architektur zur Geltung bringt. «Das meiste Geld aber wurde im Untergrund für die Technik ausgegeben», sagt Groh. Sechs Millionen Franken. Mit den Neuerungen wird das Wasser fünfmal häufiger umgewälzt als bisher, was mehr Energie kostet. Durch die neue Verglasung und die Solarzellen auf dem Dach werde dies aber wieder wettgemacht, sagt Groh. Punkten kann das neue Bad auch bei Behinderten: Es ist vollumfänglich behindertengerecht. Weil das Nichtschwimmerbecken mehrfach leckte, sind die Renovationsarbeiten noch im Gange. Foto: Flurin Bertschinger

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