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Olympiabecken im Schwimmbad Geiselweid soll Cabrio werden

In Winterthur haben es Schwimmer im Winter schwer. Nun will der Stadtrat mehr gedeckte Wasserfläche schaffen. Doch die Nachbarn des Geiselweid sagen Nein.

Von Susanne Anderegg Winterthur – Das 50-Meter-Olympiabecken im Freibad Geiselweid soll überdacht werden. Die teilweise mobile Konstruktion kostet vier Millionen Franken, im Sommer würde die eine Hälfte des Beckens unter freiem Himmel liegen. Der Stadtrat will damit die Platznot im Hallenbad Geiselweid lindern. Wie er gestern mitteilte, hat der Schweizerische Schwimmverband einen finanziellen Beitrag in Aussicht gestellt. Der Verband wird in Winterthur ein nationales Leistungszentrum einrichten. Zudem hofft der Stadtrat auf Bundesbeiträge. Die Schwimm- und Sportvereine begrüssen das Projekt. Doch aus dem Geiselweid-Quartier kommt Widerstand. Der Quartierverein findet, der grosse Baukörper würde eine Parklandschaft zerstören, die von der ganzen Stadt geschätzt wird. Zudem kritisiert er die schlechte Isolation der Halle und befürchtet Verkehrsprobleme. Als Alternative schlägt er einen Neubau an einem andern Ort vor. Doch das ist für Sportvorsteher Stefan Fritschi (FDP) unrealistisch, denn ein neues Hallenbad würde mindestens 30 Millionen Franken kosten. Der Stadtrat will nun zunächst die Bewilligungsfähigkeit des Projekts klären – und hat ein Vorentscheidsgesuch beim Baupolizeiamt eingereicht. Vier Millionen kostet das mobile Dach über dem Winterthurer Freibad. Foto: PD

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