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Opfiker Gasstreit nun vor Bundesgericht

Opfikon – Die Stadt Opfikon gibt sich mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts nicht zufrieden. Dieses hatte eine Klage der Stadt Opfikon abgewiesen und entschieden, dass die Erdgas Zürich AG Eigentümerin des lokalen Gasverteilnetzes ist. Wie die Energie Opfikon AG in einem Inserat der gestrigen Ausgabe des «Stadt-Anzeigers» mitteilt, hat die Stadt gegen das Urteil Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht. Grund für den Gasstreit war ein Vertrag von 1980, der Erdgas die Betreibung der Gasversorgung in Opfikon erlaubt. Erdgas hat diesen vor fünf Jahren per Ende September 2010 gekündigt. Sie stellt sich aber nach wie vor auf den Standpunkt, dass sie Eigentümerin der Gasversorgungsanlagen und -leitungen sei und auch nach Auflösung des Versorgungsvertrages bleibe. Dies hat auch das Verwaltungsgericht bestätigt. Wie Hans Peter Ruf, Geschäftsleiter von Energie Opfikon, erklärt, sei aus Sicht der Stadt stossend, dass der politische Wille Opfikons von der Erdgas Zürich AG wohl zur Kenntnis genommen wird, sie aber trotzdem «zu keiner partnerschaftlichen Regelung bereit ist». Zudem würde der Gasvertrag keine Vereinbarung über den Weiterbetrieb nach Beendigung des Vertrags beinhalten. Dass Erdgas nach der Vertragskündigung «ein Mehr an Rechten und Befugnissen herausholen kann, als sie während der Vertragsdauer besessen hat», sei «völlig unverständlich». (all)

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