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«Pächter hat den Kontakt zum Gemeinderat nie gesucht»

Wenn Bockengut-Pächter Willi Vögeli Hilfe von der Gemeinde Horgen erwarte, müsse er den ersten Schritt tun, sagt Gemeindepräsident Walter Bosshard (FDP).

Das letzte Woche entstandene Komitee, das sich für den Erhalt des Bockenguts und den Verbleib von Pächter Willi Vögeli einsetzt, beklagt sich, dass Sie sich nie für Willi Vögeli eingesetzt hätten.

Wer das Bockengut künftig bewirtschaftet, ist Sache der Grundeigentümerin, also der Credit Suisse. Der Gemeinderat nimmt weder zu diesem noch zu anderen Pachtverhältnissen zwischen Privaten Stellung. Im Übrigen hat Willi Vögeli nie den Kontakt zum Gemeinderat gesucht.

Bei der Übergabe der Petition haben Sie versprochen, nach den Sommerferien zu orientieren. Die Ferien sind seit drei Wochen vorbei.

Ja, ich habe zugesichert, die Öffentlichkeit zu informieren. Ich will von der Credit Suisse Klarheit über ihre Pläne, einen Sitzungstermin haben wir bereits abgemacht. In der zweiten Monatshälfte gibt es eine Pressekonferenz.

Entsprechen die bis jetzt bekannten Pläne der Grossbank - Auflösung des Bauernhofs, Umnutzung der Gebäude - den Interessen der Gemeinde Horgen?

Ich habe schon früher gesagt, dass nicht ganz alle unsere Wünsche erfüllt werden. Aber klar ist: Bocken bleibt ein offenes Naherholungsgebiet, Landwirtschaftsland bleibt Landwirtschaftsland, und der Hofladen kann weiterexistieren.

Die Kämpfer für den Erhalt des Bockenguts in der heutigen Form vermuten, Sie hätten der Credit Suisse bereits Zusagen für die Umnutzung der Gebäude gemacht.

Das sind Unterstellungen, die ich zurückweise. Was sollte ich denn zugesagt haben? Über die Entlassung des Bockenguts aus dem bäuerlichen Bodenrecht entscheidet der Kanton, zu allfälligen Änderungen der Zonenordnung braucht es das Ja der Horgner an einer Gemeindeversammlung. (nus)

Walter Bosshard.

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