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Positive 100-Tage-Bilanz

Seit 100 Tagen ist Murat Yakin als Thun-Trainer im Amt. Unter seiner Führung hat das Team viel

100 Amtstage sind ein beliebter Zeitpunkt, um eine erste Bilanz zu ziehen. US-Präsidenten veranstalten zu diesem Anlass eine Pressekonferenz, Bundesräte tun es und auch Wirtschaftsführer. Und am Mittwoch orientierte Peter Gilliéron nach 100 Tagen als Zentralpräsident des Schweizerischen Fussballverbandes über seine Pläne und Absichten. Davon hat Murat Yakin abgesehen. Aber auch der Trainer des FC Thun hat zu diesem kleinen Jubiläum etwas spezielles unternommen. Mit seinem Assistenten Eric-Pi Zürcher und Sportchef Andres Gerber zog er gestern Abend durch die Thuner Innenstadt. In verschiedenen Restaurants verschenkten sie 300 Stehplatztickets für das Heimspiel heute gegen den SC Kriens (17.30 Uhr, Stadion Lachen). Am 16.Juni hatte Yakin die Arbeit im Oberland aufgenommen. Seine Bilanz darf sich sehen lassen. Nach acht Spielen steht sein Team punktgleich mit Leader Lugano auf dem zweiten Rang der Challenge League. Der neue Trainer ist beliebt bei seinen Vorgesetzten, den Fans und den Spielern. «Von Woche zu Woche wird seine Handschrift besser ersichtlich», sagt Captain Yves Zahnd stellvertretend. Grund, in Euphorie zu verfallen, gebe es aber keineswegs, heisst es von Seiten des Trainers und des Teams. Denn da ist die Erinnerung an die Vorsaison. Unter Hansruedi Baumann hatten die Thuner nach acht Spieltagen nur drei Punkte weniger gewonnen als dieses Jahr. Danach aber häuften sich die schlechten Resultate. Vier Mal ohne Gegentor Um die Fortschritte der Mannschaft unter Yakin zu unterstreichen, ist ein Blick auf das Torverhältnis deshalb im Moment aussagekräftiger als jener auf das Punktekonto. 22 Tore hat Thun bisher erzielt und dabei nur 9 Gegentreffer zugelassen. Vor einem Jahr lautete das Verhältnis 19:17. Das Cupspiel gegen Amicitia Riehen (4:0) eingerechnet, blieb Thun zuletzt vier Mal ohne Gegentreffer, «gegen Kriens soll die Serie anhalten», sagt Yves Zahnd. aww>

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