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Reaktionen Bei den Parteien herrscht mittlere Unzufriedenheit

Uster – Für die SP ist das Budget Ausdruck einer kurzsichtigen Finanzpolitik. Landverkäufen von 27 Mio. Franken würden lediglich Landkäufe von 1,5 Mio. Franken gegenüberstehen. Das sei unhaltbar. Empört ist die SP über die vorgesehene Aufhebung des Blockflötenunterrichts in der Primarschule. Verärgert sind auch die Grünen. Sie sprechen von unehrlichem Budget, weil es nur dank Landverkäufen ausgeglichen sei. Um einen tiefen Steuerfuss halten zu können, werde bei der Bildung gespart. Auch vom anderen Ende des politischen Spektrums ist Kritik zu vernehmen. Die SVP/EDU-Fraktion ist zwar grundsätzlich zufrieden mit dem Voranschlag. Sie ist aber besorgt darüber, dass die Primarschule bereits ein Drittel aller Globalkredite beansprucht. Diese Tendenz müsse in den zuständigen Kommissionen diskutiert werden, verlangen SVP und EDU. Keine Freude haben die beiden Parteien auch an der Investitionspolitik. Statt zu priorisieren, soll der Stadtrat auf Vorhaben verzichten. Die GLP moniert, dass das Budget nur darum ausgeglichen sei, weil das Vermögen abgebaut werde. Sie bezweifelt, dass es der Stadtrat schafft, aus der Abhängigkeit vom kantonalen Steuerkraftausgleich herauszukommen, und fordert eine Kurskorrektur. Zufriedener ist die FDP/JFU/CVP-Fraktion. Das ausgeglichene Budget zeige, dass der Stadtrat gewillt sei, die Kosten im Griff zu haben. Besorgniserregend seien aber die massiven Kostensteigerungen in der Primar- und der Sekundarschule. Als einzige Partei rundum zufrieden mit dem vorgelegten Budget ist die EVP. (arb)

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