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Reformierte befürworten Kirchenrestaurierung

Die Horgner Reformierten wollen, dass ihre Kirche restauriert wird. Ihr Ja an der Urne reicht aber nicht aus. Es braucht noch ein Gutachten.

Horgen – Den Horgner Stimmberechtigten ist die Erschliessung des Industriegebietes Obere Tödistrasse als Wohngebiet 4,55 Millionen Franken wert. Mit 2921 Ja- zu 705 Nein-Stimmen haben sie dem Kredit für den Bau eines neuen Meteorwasserkanals und der Werkleitungs- und Strassensanierung in der Tödistrasse zugestimmt. Der Ja-Stimmen-Anteil lag bei 80,6 Prozent. (pag) Von Patrick Gut Horgen – Die Reformierten haben deutlich Ja gesagt zum Kredit für die Restaurierung des Kirchraums der evangelisch-reformierten Kirche und für den Ersatzbau des WC-Gebäudes. Der Gesamtbetrag beläuft sich auf 3,35 Millionen Franken. 1443 Ja-Stimmen standen 416 Nein gegenüber. Der Ja-Stimmen-Anteil beträgt 77,6 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei gut 36 Prozent. Im Vorfeld der Abstimmung war es zu Opposition gekommen. Heimatschützer Hans Schäppi wehrte sich sowohl gegen die teilweise Entfernung von Bankreihen in der Kirche als auch gegen den Abriss des bestehenden WC-Häuschens. Schäppi machte geltend, die kantonale Denkmalpflege habe schon 1976 eine Entfernung der Bänke abgelehnt. Er bemängelte, dass kein Gutachten der Denkmalpflegekommission eingeholt worden sei. Kirchenpflegepräsidentin Regula Villiger wiederum sagte, die Kirchenpflege habe die kantonale Denkmalpflege in die Planung mit einbezogen. Regula Villiger zeigte sich über das klare Resultat sehr erfreut. «Es handelt sich um einen Vertrauensbeweis durch unsere Kirchenmitglieder», sagte sie. Sie sei zuversichtlich gewesen, zumal ihr ausser der Kritik von Hans Schäppi keine weiteren negativen Äusserungen zu Ohren gekommen seien. «Wir mussten mit der Restaurierung einen Spagat machen», sagte Villiger. Einerseits habe man das unter Denkmalschutz stehende Gebäude respektieren müssen, andererseits sei es darum gegangen, den heutigen Bedürfnissen im Zusammenhang mit zeitgemässen Gottesdiensten Rechnung zu tragen. Der Heimatschutz hat bereits vorsorglich Einsprache eingelegt. Nun wird die kantonale Denkmalpflegekommission ein Gutachten verfassen. Villiger rechnet Anfang November mit einem Resultat.

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