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Sanierung kostet 1,8 Milliarden Franken

Eisenbahnlärm Bis Ende 2015 muss gemäss Bundesgesetz die Lärmsanierung der Eisenbahnen abgeschlossen sein. Das Bundesamt für Verkehr rechnet mit Kosten von 1,8 Milliarden Franken für Lärmschutzwände, Schallschutzfenster, Rollmaterialsanierungen und Ähnliches. Im Kanton Zürich betragen die Kosten 75 Millionen Franken für Lärmschutzwände und 15 Millionen Franken für Massnahmen an Gebäuden wie Schallschutzfenster oder Schalldämmlüfter. Das schreibt der Regierungsrat auf eine Anfrage der SP-Kantonsrätinnen Eva Torp (Hedingen) und Sabine Ziegler (Zürich). Beim Strassenlärm werden die Sanierungskosten im Kanton Zürich auf 280 Millionen Franken geschätzt, die Hälfte davon fällt in den Städten Zürich und Winterthur an, die andere Hälfte in den Landgemeinden. Hohe indirekte Kosten Neben diesen direkten Kosten gibt es auch die indirekten oder externen Kosten des Verkehrs. 90 Prozent sind Wertverluste von Liegenschaften, 10 Prozent Kosten im Gesundheitswesen. Schweiz-weit betragen diese indirekten Kosten rund eine Milliarde Franken pro Jahr, wovon 87 Prozent oder 869 Millionen Franken vom Strassenlärm herrühren und 13 Prozent oder 129 Millionen vom Schienenverkehr. Für den Kanton Zürich rechnet der Regierungsrat mit indirekten Lärmkosten von 190 Millionen Franken. «Die tatsächlichen Kosten dürften einiges höher sein, zumal die ganzen durch den Flugbetrieb hervorgerufenen externen Lärmkosten in den 190 Millionen Franken nicht berücksichtigt sind und auch weitere Angaben über externe Lärmkosten in den Bereichen Gewerbe und Industrie, Freizeit und Tourismus sowie Raumplanung fehlen.» (jr)

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