Zum Hauptinhalt springen

Tiefrote Zahlen für 2010

Schaut man auf die Voranschläge der Kantone, erstaunt es wenig, dass weitere Steuerbefreiungen bei ihnen nicht gut ankommen. 13 der 22 Kantone, die bereits einen Voranschlag für 2010 präsentiert haben, schreiben tiefrote Zahlen. Fast 1,4 Milliarden Franken beträgt das gesamte Defizit. Doch damit ist die Krise nicht ausgestanden. «Wir stehen erst am Anfang», sagt Christian Wanner, Präsident der kantonalen Finanzdirektoren. 2011 und 2012 werden nach seiner Einschätzung noch viel grössere Probleme bringen. Am meisten zu kämpfen haben Zürich, Basel und Genf. Ein Grossteil ihrer Einnahmen stammt von Firmen, die auf Grund der Krisenverluste weniger Steuern zahlen. Defizite budgetiert haben ausserdem Appenzell Ausserrhoden, Basel-Land, Glarus, Graubünden, Jura, Neuenburg, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Zug und Zürich. Weniger anfällig sind Kantone wie Bern, Wallis oder Waadt, wo SBB, Post und Bundesverwaltung für mehr Beständigkeit sorgen. Neben Bern, Wallis und Waadt rechnen Freiburg, Luzern, Nidwalden, Thurgau und Uri mit einem Überschuss. Ausgeglichen ist das Budget im Aargau. sda/gr >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch