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Uli Forte: «Ein Punkt gegen YB? Nehme ich sofort»

Nach dem 0:4 in Basel hofft St.Gallens Trainer Uli Forte heute im Heimspiel gegen YB auf eine schnelle Wiedergutmachung.

Uli Forte warnte schon, bevor es losging, und was der Trainer des FC St.Gallen sagte, klang nach Tiefstapelei. Es werde einen Kampf bis zum Saisonende geben, einen Kampf ums Überleben. Mit dem Aufsteiger startete Jungtrainer Forte zwar bemerkenswert und schloss das erste Viertel mit 13 Punkten ab. Aber zum Auftakt in das zweite Quartal bezogen die St.Galler am Mittwoch in Basel eine deftige 0:4-Niederlage, die Forte Anlass gibt zu betonen: «Wir bewegen uns auf sehr schmalem Grat. Wer meint, mit dem guten Start seien wir bereits aus dem Schneider, der irrt gewaltig.» Viele Emotionen im Umfeld Uli Forte, ein dynamischer, ehrgeiziger Coach, bewegt sich in der Ostschweiz in einem von Emotionen beherrschten Umfeld. Die Erwartungen sind mit der Rückkehr in die Super League angestiegen, wobei es oft schwierig ist, Wünsche von Realismus zu unterscheiden. Forte aber lässt sich nicht beeinflussen: «Mit Ausnahme von YB ist in der Tabelle alles sehr eng.» Womit sich Forte auch schon dem Thema annähert, das ihn seit Mittwochabend besonders interessiert: YB, der Leader und nächste Gegner am Samstag in der AFG-Arena. Die Erinnerungen an die Berner sind grundsätzlich gut, weil St.Gallen sich neben Xamax als bislang einzige Mannschaft in dieser Saison von YB nicht bezwingen liess (1:1 im Stade de Suisse). Aber die Resultate und die Auftritte des unangefochtenen Tabellenführers haben auch bei Forte einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und darum sagt er: «Ein Punkt gegen YB? Nehme ich sofort!» Und mit einem Schmunzeln: «Wo muss ich unterschreiben?» «Ur-St.-Galler Kampf» Forte verlangt von seinen Spielern heute einen «Ur-St.-Galler Kampf», wie er es formuliert, «nur so haben wir eine Chance». In zehn Runden erzielten die St.Galler lediglich elf Treffer, nur Aarau (7) war harmloser. Forte zweifelt aber keineswegs an der Qualität seines Angriffs. Er glaubt bei allem Respekt vor YB, dass sich für seine St.Galler die schnelle Chance zur Reaktion bietet. Und unglücklich ist er nicht, dass sein Team die Antwort im eigenen Stadion geben darf: «Ich bin froh, können wir auf Naturrasen spielen. Für YB ist der Kunstrasen im Stade de Suisse ganz sicher ein Vorteil.» Peter M. Birrer>

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