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Umbau des Bahnhofs Stettbach führt zu politischem Schlagabtausch Bahnhof Stettbach: Linke kritisieren GLP

Zürich/Dübendorf – Der neue Bahnhof Stettbach sei eine Fehlplanung, kritisieren Pendler (TA vom Montag). Jetzt machen Politiker der Grünen und der SP die Grünliberalen (GLP) in Dübendorf dafür verantwortlich. «In diesem Fall darf man die Schuld der dort regierenden Bäumle-Sparpartei geben», schreibt der Zürcher Gemeinderat Matthias Probst (Grüne). Gemeint ist Martin Bäumle, Präsident der Grünliberalen Schweiz und Finanzvorsteher im Dübendorfer Stadtrat. Der Grüne Andreas Kyriacou wirft den Grünliberalen gar vor, einen anständigen Ausbau des Bahnhofs, der mehrheitlich auf Dübendorfer Boden steht, «sabotiert» zu haben. Ruedi Lais, SP-Kantonsrat aus Wallisellen, meint: «Der Umbau in Stettbach ist eine Sparvariante, die von SVP und GLP Dübendorf erzwungen wurde.» Für ihn trägt Bäumle als Dübendorfer Finanzvorsteher die Hauptschuld. Bäumle erklärt, er sei nicht der richtige Ressortleiter und dürfe als Mitglied einer Kollegialbehörde nicht Stellung nehmen. Die Vorwürfe seien «Taktik von links-grüner Seite». Thomas Maier, GLP-Gemeinderat in Dübendorf, weist die Vorwürfe zurück: «Eine völlige Verdrehung der Tatsachen.» Er teile die Kritik am neuen, «völlig untauglichen» Bahnhof. Man hätte aber das Projekt am besten ganz stoppen müssen. «Wir sagten von Anfang an, dass die Dächer eine Katastrophe und eine Verschwendung von Steuergeldern sind.» Für die GLP sei das Projekt untauglich und zu teuer gewesen, darum habe man es abgelehnt. Maier plante bereits eine Anfrage an den Dübendorfer Stadtrat, wie dieser das Problem der Dächer zu lösen gedenke. Zur Überbrückung könnte man laut Maier Behelfsdächer einsetzen.(alb) Tagesanzeiger.ch/Newsnetz

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