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Verdikt akzeptiert

Der Gemeinderat Bellach verzichtet darauf, weiter für einen Windpark im

Dass der Regierungsrat die Einsprachen von Bellach und Lommiswil ablehnte, sei bedauerlich und kurzsichtig, meinte Gemeindepräsident Anton Probst an der Sitzung des Bellacher Gemeinderats. Der Rat hatte gegen den Entscheid Kantons Einsprache erhoben, das Gebiet Stallflue/Althüsli nicht als potentiellen Standort für Windparks in den Richtplan aufzunehmen, war aber abgeblitzt (wir berichteten). Probst schätzte die Chance, die Mehrheit der Kantonsräte für ihre Argumente gewinnen zu können, als gering ein. Selbst Linke und Grüne seien in der Frage gespalten, ob in BLN-Gebieten (Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung) Windparks errichtet werden sollen. Ein weiteres Handicap sei, dass die Standortgemeinde Selzach den Richtplan von Beginn weg akzeptierte und auf eine Einsprache verzichtete. Der Bellacher Rat nahm das Verdikt deshalb zwar mit Bedauern zur Kenntnis, verzichtete aber darauf, den Entscheid an den Kantonsrat weiterzuziehen. Definitiv vom Tisch sei das Gebiet Stallflue/Althüsli aber nicht, zeigte sich Probst überzeugt. Früher oder später werde man darauf zurückkommen, wenn der Widerstand gegen Windparks im Thal oder andernorts Erfolg haben sollte. flü >

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