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«Vergiftete Erde bleibt zurück»

Verschiedene Artikel zum Schiessstand der Jagdschützen in Hinterkappelen Der Verfasser eines Leserbriefs meint, dass für den Schiessplatz Hinterkappelen keine Umzäunung vorgeschrieben sei. Eine solche wird aber seit Jahren vom Kanton gefordert. Dies aus Sicherheitsgründen. Die Schiessanlage ist alt – älter als die Kappelenring-Überbauung. Dementsprechend ist der Zustand der Anlage: unter anderem fehlende und ramponierte Diagonalzäune, unleserliche Warntafeln und veraltete, ungenügende Lärmschutzmassnahmen. In diesen Bereichen ist in nächster Zeit mit grossen Kosten zu rechnen, von der Sanierung der bleivergifteten Erde ganz zu schweigen. «Nicht zeitgemäss» Es ist verständlich, dass sich der Schiessverein überlegt, ob er sich diese Investitionen leisten will. Möglicherweise wäre es ja günstiger, die Schiessübungen in Indoor-Anlagen, Schiesskinos oder modernen Simulatoren durchzuführen. Vorbild könnte hier die Armee sein: Das Militär praktiziert dies heute schon. Es freut uns natürlich hier in Hinterkappelen, wenn sich auch Menschen aus andern Gemeinden um unsere Schiessanlage Gedanken machen. Dies zeigt, dass solche Anlagen nicht mehr zeitgemäss sind und der Bevölkerung nicht mehr zugemutet werden sollten. Alle Sympathien nützen uns später allerdings nichts, wenn die Schiessenden einmal weggezogen sind und uns vergiftete Erde zurücklassen, für deren Sanierung wir Steuerzahler von Wohlen zur Kasse gebeten werden. Die Bevölkerung hat unter anderem darum beim Regierungsrat eine Petition deponiert. Bruno BachmannHinterkappelen>

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