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Verjüngungskuren und Führungswechsel

Morgen Samstag beginnt die 1.-Liga-Eishockey-Saison. Trotz einschneidender Wechsel bleibt das Ziel für die Zürcher Teams ein Platz in den Playoffs.

Eishockey. - Die Dübendorfer setzen auf die eigene Jugend. Externe Zuzüge gab es keine. Einzig sechs Talente aus der Lions-Organisation stiegen ins Glattaler 1.-Liga-Team auf. Dem gegenüber stehen sechs Abgänge, wobei drei Spieler keinen neuen Vertrag mehr erhielten. Headcoach Christoph Schenk hat für die verjüngte Mannschaft ein Ziel ausgegeben: «Wir wollen einen Platz unter den ersten sechs.» Das wäre gleichbedeutend mit einer definitiven Playoff-Teilnahme.

Dübendorf hat die Qualifikation in den letzten 10 Jahren stets unter den ersten vier beendet. Zum Auftakt wird es im Oberländer Derby gegen Wetzikon gleich brisant.

Wetzikon: Ziel-, aber nicht planlos

Beim EHC Wetzikon ist es zum rigorosen Umbruch gekommen. 13 Spieler haben den Klub, der dem Abstieg nur knapp entrinnen konnte, verlassen. Mit 12 Zuzügen formierte Trainer Paul Berri - auch er ein Neuankömmling - die Mannschaft neu. «Jung und kämpferisch» sind die Qualitätsmerkmale der EHCW-Ausgabe 2008/09. In der Vorbereitung haben sich die Oberländer wacker geschlagen. Was sie effektiv taugen, wird sich bald weisen. Denn das Startprogramm kennt mit Dübendorf, Winterthur, Pikes Oberthurgau und Frauenfeld kein Pardon.

Berri zählt neben diesen vier Teams noch Arosa zum Quintett, das an der Spitze gesetzt sei. Irgendwo dahinter sollen sich seine Farben etablieren. Um den Druck von den Wetzikern zu nehmen, ist niemandem vom Umfeld, das in den wichtigen Chargen ebenfalls neu besetzt ist, eine Rangvorgabe zu entlocken. «Wir schauen von Spiel zu Spiel», sagt Berri. In der Philosophie des Perfektionisten zielt dieses kurzfristige Denken sehr wohl auf langfristigen Erfolg ab.

Bülach: Playoff-Qualifikation als Ziel

Mit einer neuen Führungscrew und einer stark veränderten Mannschaft peilt der EHC Bülach die Playoff-Qualifikation an. Nur gerade dreimal erreichten die Unterländer in den letzten zehn Jahren eine Platzierung unter den besten acht Mannschaften. Unter der Regentschaft des neuen Trainers Christian Wohlwend sowie Sportchef Sebastian Schumacher soll dieses Ziel nun aber wieder Wirklichkeit werden. Beide kamen auf diese Saison hin vom Zweitligisten Wallisellen nach Bülach und konnten in der Sommerpause einige Erfolge an der Transferfront vermelden. So figurieren unter den neun Zuzügen einige etablierte Spieler. «Wir sind sehr zufrieden mit den neuen Akteuren», bestätigt Schumacher.

Besonders stolz ist der Sportchef darauf, dass mit Dieter Frenzel, Mirco Scherzinger (beide zurück von Uzwil) und Christian Bentele (Dübendorf) drei Ur-Bülacher zurückgekehrt sind. «Wir haben von allen Erstligisten am meisten Eigengewächse im Team», ergänzt der 32-Jährige. Trotz der guten Sommervorbereitung warnt Schumacher allerdings vor der Startpartie von morgen Samstag gegen die Pikes Oberthurgau. «Das wird eine ganz andere Partie als noch beim 7:3-Sieg in der Vorsaison.»

Bülach will sich in dieser Saison gegen Wetzikon (in Gelb) besser präsentieren.

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