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Wasser: Gebühren bald höher?

Höhere Grundgebühren, tiefere Wasserpreise:

Mit dem neuen Wasser- und Abwasserreglement will der Gemeinderat die Gebührenstruktur in Huttwil verändern. Sowohl beim Wasserbezug wie auch bei der Abwasserentsorgung ist vorgesehen, einerseits die Grundgebühren anzuheben, die Verbrauchspreise jedoch zu senken. Unter dem Strich soll dies für die Gemeinde kostenneutral sein. Details dazu haben die Huttwiler an einer Infoveranstaltung erfahren. Hohe Fixkosten Nach kantonalen Berechnungen betragen die Fixkosten von Gemeinden beim Wasser – dazu gehören Erschliessungskosten, Hydrantenlöschschutz und Kapitalkosten – rund 80 Prozent. Ähnlich, wenn auch etwas weniger krass, verhält es sich bei der ARA. Um die Gebühren verursachergerechter zu verrechnen, wird daher mit den neuen Reglementen eine Erhöhung der Grundgebühren angestrebt. Im Gegenzug können die Verbraucherpreise gesenkt werden. Weiterhin wird bei Neubauten eine einmalige Anschlussgebühr erhoben, die jedoch statt wie bisher nicht mehr auf Belastungswerten wie der Anzahl von Wasserhahnen basiert, sondern bei Wohnhäusern nach Anzahl Wohnungen berechnet wird. Ferner wird – ebenfalls zur Deckung der Fixkosten – eine jährliche Grundgebühr in Rechnung gestellt. Neu pro Wohnung statt wie bisher pro Zähler. Im Gegenzug werden die Verbrauchsgebühren gesenkt – beim Wasser von bisher Fr.1.40 auf Fr.1.–, beim Abwasser von bisher Fr.2.95 auf neu Fr. 1.90 je Kubikmeter. Sparen nicht mehr gefragt? Die Kritik aus dem Publikum, die Erhöhung der Grundgebühren bei gleichzeitiger Senkung der Verbrauchsgebühren animiere nicht gerade zum Sparen, wurde vom Gemeinderat nicht dementiert. Er wies jedoch darauf hin, dass die neue Gebührenregelung verursachergerechter sei als die alte. So hätten zum Beispiel auch leer stehende Wohnungen für die Gemeinde Investitionskosten zur Folge, welche verzinst und amortisiert werden müssten. Kaspar DreierDas Mitwirkungsverfahren zum Reglement läuft bis am 18.September. Abgestimmt wird am 3.Dezember. >

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