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Wieder Rücktritt in Kirchenpflege

Die reformierte Kirchenpflege Oberglatt ist vollständig, hiess es noch Ende November. Jetzt ist aber schon wieder ein Sitz frei geworden.

Von Joëlle Andres Oberglatt – Der letzte Wahlgang liegt erst wenige Wochen zurück – und schon wieder wird in der reformierten Kirchenpflege ein Sitz frei. Beatrice Imbach hat ihren Rücktritt aus der Kirchenpflege gewünscht. «Aus gesundheitlichen Gründen», wie sie selbst sagt. Weil dieser Rücktritt vorzeitig erfolgt, musste er vom Bezirksrat genehmigt werden. Jetzt hat der Gemeinderat von Oberglatt als wahlleitende Behörde eine Ersatzwahl angeordnet. Die erste Ausschreibung erfolgt am 5. Mai. Vier Wahlgänge benötigte die Kirchenpflege, bis der letzte Sitz im vergangenen November endlich besetzt werden konnte. Nun besteht mit dem Rücktritt von Imbach erneut eine Vakanz. «Wir sind seit Jahren lediglich mit vier Mitgliedern besetzt, nur gut einen Monat waren wir zu fünft», erklärt Kirchenpflegepräsidentin Liselotte Mahler. Landeskirche musste eingreifen Zu Imbachs Rücktritt wollte sich Mahler nicht äussern. Die Neubesetzung der Stelle gestalte sich durch die vielen Umstrukturierungen der letzten Jahren als äusserst schwierig. Schon seit Jahren kehrt in der Behörde keine Ruhe ein. Immer wieder traten Mitglieder überraschend zurück, und kurzfristig wurde die Gemeinde gar von der Landeskirche geleitet. Doch von solchen Zuständen will Mahler nichts mehr hören: «Wir haben schon lange Ruhe in unserer Gemeinde. Dieses Gerede ist Schnee von gestern. Die einzigen Unruhen, die es gibt, sind wenn schon mit unseren Persönlichkeiten verbunden.» Es werde eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Volk gepflegt. Hinter den vielfältigen Aufgaben der Kirchenpflege stecke sehr viel Aufwand, erklärt die Präsidentin der Oberglatter Kirchenpflege. «Für den einen oder anderen ist das vielleicht schlicht und einfach zu viel geworden», begründet Mahler die vielen Personalwechsel.

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