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Winterthur kämpft gegen Mehrverkehr

Winterthur – Der Stadtrat will den Verkehr stärker auf die Hauptverkehrsachsen kanalisieren. Wie aus dem Gesamtverkehrskonzept hervorgeht, das er gestern präsentierte, sollen die beiden als Schleichwege benutzten Quartiertangenten Rychenberg- und Breitestrasse rasch gestalterisch aufgewertet und beruhigt werden. Auch auf den Hauptstrassen wird der motorisierte Individualverkehr eingeschränkt. Diese werden laut Konzept zu «Hochleistungskorridoren» für den öffentlichen Verkehr ausgebaut, auf denen die Busse bevorzugt werden. Das Busnetz wird zudem auf heute wenig erschlossene Quartiere ausgeweitet und betrieblich optimiert. Wenig neue Parkplätze Mit diesen Massnahmen will der Stadtrat das vom Stadtparlament vorgegebene Ziel erreichen, wonach er den Anteil des ÖV und des Langsamverkehrs am Gesamtverkehr bis 2025 um acht Prozentpunkte erhöhen muss. Nach wie vor festhalten will der Stadtrat am geplanten Parkhaus Teuchelweiher. Bei weiteren Parkplätzen in der Innenstadt gibt er sich zurückhaltend. Einzig für die Erschliessung von Neuhegi ist eine zusätzliche Strasse geplant. Kaum Platz hat es im Konzept für neue Fachmärkte: «Generell wird der Nutzen weiterer Märkte, die viel motorisierten Verkehr anziehen, als kritisch beurteilt, da das Verkehrsaufkommen aus der Region die Bevölkerung von Winterthur zusätzlich belastet.» Am ehesten infrage käme noch die Steig in Töss. Auwiesen ist weitgehend überbaut, und Rosenberg-Nord müsste noch umgezont werden. Für Einkaufs- und Freizeitzentren geeignet wären die Gebiete um die Bahnhöfe Oberwinterthur und Grüze sowie entlang der Zürcherstrasse. Der Stadtrat hat das Konzept in die Vernehmlassung geschickt. (rd)

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