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«Wir möchten in die besten fünf»

Die Klotener Beachvolleyballerin Joana Heidrich steht ab heute für die Schweiz an der U-20-EM auf Kos (Gr) im Einsatz. Für die 17-Jährige eine Premiere.

Joana Heidrich, auf Kos sind Sie ab heute an der U-20-EM engagiert. Sind Sie schon nervös?

Ein bisschen, ja. Schliesslich ist es mein erstes internationales Turnier. Fühlen Sie sich denn gut genug vorbereitet? Immerhin haben Sie und Ihre Partnerin Tanja Goricanec noch nie einen Ernstkampf zusammen bestritten.

Ich glaube, das kommt gut. Wir haben viel zusammen trainiert. Sie sind beide Blockspielerinnen. Wie teilen Sie sich auf, damit die Defensive nicht zu kurz kommt?

Wir haben uns so geeinigt, dass wir beides machen - je nach Gegnerinnen. Aber wahrscheinlich werde ich letzten Endes mehr am Netz sein, weil ich mit meinen 1,90 Metern doch noch einen Kopf grösser bin als Tanja. Hätte es da nicht eine besser geeignete Partnerin für Sie gegeben?

Nein, die anderen Spielerinnen im Nationalkader sind zu alt für die U-20-EM - auch Marlen Brunner, mit der ich normalerweise ein Duo bilde. Welches Ziel haben Sie sich für die EM gesetzt?

Wir möchten unter die ersten fünf kommen. Dazu müssen wir zuerst die Gruppenspiele überstehen und uns danach im 16er-Finaltableau behaupten. Tanja kennt ein paar unserer Gegnerinnen. Für mich sind alle völlig unbekannt. Wurmt es Sie nicht, dass Sie wegen der U-20-EM die Schweizer U-21-Meisterschaft verpassen?

Nein, das ist nicht so schlimm. Ich bin ja bereits letztes Jahr U-18-Meisterin geworden. Und die EM ist eindeutig das grössere Highlight. Noch mehr freue ich mich allerdings auf die U-21-WM, die ich im September mit Marlen bestreiten werde. Joana Heidrich.

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