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AL strebt Sitzgewinne an

Die Alternative Liste des Kantons Zürich will bei den Kantonsratswahlen Fraktionsstärke erreichen.

Stärkeres Profil dank eigener Fraktion: Die Alternative Liste des Kantons Zürich hofft auf zwei zusätzliche Sitze bei den Kantonsratswahlen. Foto: Eddy Risch / Keystone
Stärkeres Profil dank eigener Fraktion: Die Alternative Liste des Kantons Zürich hofft auf zwei zusätzliche Sitze bei den Kantonsratswahlen. Foto: Eddy Risch / Keystone

Am 12. April sind in Zürich Kantonsratswahlen. Die Alternative Liste des Kantons Zürich will dann Fraktionsstärke erreichen. Die zwei dazu nötigen zusätzlichen Sitze will die AL in Winterthur und in Zürich-Nord holen. Das hat sie an einer Medienkonferenz mitgeteilt.

Die drei bisherigen Kantonsratsmitglieder Markus Bischoff, Kaspar Bütikofer und Judith Stofer stellen sich zur Wiederwahl. Bischoff kandidiert ausserdem für den Regierungsrat. Um einen Sitz im Kantonsparlament bemühen sich 170 weitere Kandidatinnen und Kandidaten.

Kantonsratskandidatin Laura Huonker erhofft sich einen ähnlichen Zuwachs wie bei den Zürcher Gemeinderatswahlen vor einem Jahr. Damals konnte die AL ihren Wähleranteil um 55 Prozent steigern. Das Ziel sei ehrgeizig, aber nicht unrealistisch, sagte Huonker.

Zusammenarbeit mit Grünen «hervorragend»

In den vergangenen zwei Legislaturen hatten die AL-Kantonsräte Gastrecht in der Fraktion der Grünen. Sie hätten enorm vom Know-how der Grünen in Umwelt- und Verkehrsthemen profitiert und die Zusammenarbeit in der Fraktion sei hervorragend, sagte Kantonsrätin Judith Stofer.

Wenn die AL am 12. April die fünf Sitze erreiche, werde sie die Fraktion der Grünen «mit einem tränenden Auge» verlassen. Mit einer eigenen Fraktion könne jedoch ein stärkeres Profil erlangt werden.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Frage, ob und in welchem Ausmass die SKOS-Richtlinien im Kanton Zürich verbindlich sein sollen, ist laut Stofer ein Schwerpunkt in der Sozialpolitik der AL. In der Gesundheitspolitik will sich die Partei gegen die geplanten Privatisierungen der öffentlichen Spitäler stellen. In der Bildungspolitik stehe die Bildungsinitiative im Fokus. Diese verlangt den kostenlosen Zugang zu allen öffentlichen Bildungseinrichtungen im Kanton Zürich. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie werde einen wichtigen Platz in der Politik der AL einnehmen, sagte Stofer.

SDA/nla

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