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Drei falsche Polizisten festgenommen

In Winterthur und im Kanton Bern ist der Polizei gelungen, drei falsche Polizisten zu überführen. Die Betrüger forderten von ihren Opfern mehrere zehntausend Franken.

In Winterthur konnte ein falscher Polizist verhaftet werden.
In Winterthur konnte ein falscher Polizist verhaftet werden.
Archiv/Landbote

Fahnder der Winterthurer Stadtpolizei haben am Dienstag erneut einen falschen Polizisten geschnappt. Die Betrüger gehen immer nach demselben Muster vor: Sie geben sich am Telefon als Polizisten aus und behaupten, sie müssten Geld und Wertsachen in Sicherheit bringen.

Am Mittwochvormittag rief ein hochdeutsch sprechender angeblicher Polizist bei einer Frau in Winterthur an und erklärte, ihre Vermögenswerte seien nicht sicher und sollten in die Obhut der Polizei gegeben werden. Die 61-Jährige schöpfte jedoch sofort Verdacht und reagierte äusserst cool, wie die Stadtpolizei am Mittwoch mitteilte.

Die Frau stellte den Betrügern eine grössere Summe in Aussicht und alarmierte die Polizei. Als der Geldkurier am vereinbarten Treffpunkt erschien, wurde der 37-jährige Deutsche von der richtigen Polizei verhaftet.

Bereits am vergangenen Donnerstag war ein Geldbote festgenommen worden. Doch davon liess sich die Betrügerbande offensichtlich nicht abschrecken, auch in den folgenden Tagen kam es immer wieder zu Betrugsversuchen. Die Stadtpolizei rät weiterhin zu erhöhter Vorsicht.

Berner Kantonspolizei fast zwei mutmassliche Betrüger

Auch im Kanton Bern ist es der Polizei gelungen, zwei falsche Polizisten zu überführen. Die mutmasslichen Betrüger hatten versucht, ein Opfer um mehrere zehntausend Franken zu erleichtern.

Das Opfer war misstrauisch geworden und hatte die Polizei eingeschaltet. Dieser gelang es, zwei in Deutschland wohnhafte Georgier festzunehmen.

Zuvor war die Bernerin von einer akzentfrei hochdeutsch sprechenden Frau angerufen worden, die sich als Polizistin ausgab. Sie machte die Bernerin glauben, ein Krimineller sei an ihre Bankdaten gelangt und werde ihre Konten hacken.

Die deutschsprechende Frau und zwei Männer bearbeiteten die Bernerin so lange, bis sie mehrere zehntausend Franken abhob. Ein Polizist werde das Geld am Nachmittag bei der Frau zu Ermittlungszwecken abholen, gaukelten die Betrüger der Bernerin vor.

Tatsächlich tauchte wenig später ein Mann bei der Bernerin auf, um das Geld abzuholen. Die Frau wurde misstrauisch und verlangte einen Ausweis. Als der Mann daraufhin ohne Geld verschwand, alarmierte die Bernerin die Kantonspolizei.

SDA/fur

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