Zum Hauptinhalt springen

Neue Regeln für private Sicherheitsleute

Wer vorbestraft ist, soll im Kanton Zürich nicht mehr als Türsteher arbeiten können. Das hat der Kantonsrat vorläufig entschieden.

Nicht ohne Grundausbildung: Für private Sicherheitsleute gelten in Zukunft gesetzliche Regeln. Foto: Sigi Tischler / Keystone
Nicht ohne Grundausbildung: Für private Sicherheitsleute gelten in Zukunft gesetzliche Regeln. Foto: Sigi Tischler / Keystone

Der Kantonsrat hat mit 157 Stimmen eine parlamentarische Initiative vorläufig unterstützt, die gesetzliche Regeln für private Sicherheitsleute fordert. Der Vorstoss kam von der Kommission für Justiz und öffentliche Sicherheit. Diese kritisierte, dass eine solche Grundlage fehle. Momentan könne es deshalb vorkommen, dass ein vorbestrafter Gewalttäter als Türsteher arbeite.

Grundausbildung zwingend

Sicherheitsleute müssen in Zukunft folgende Kriterien erfüllen: Sie müssen Schweizer Bürger sein oder aus einem EU- oder Efta-Land stammen. Auch Personen mit einer Niederlassungsbewilligung oder einer mindestens zweijährigen Aufenthaltsbewilligung werden akzeptiert. Zwingend sind zudem eine Grundausbildung im Sicherheitsbereich und eine regelmässige Weiterbildung.

SDA/nla

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch