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Olympisches Komitee verbietet Plakate

Das Steueramt muss 130 Plakate entfernen, die für das schnelle Ausfüllen der Steuererklärung werben. Sie verstossen gegen die strengen olympischen Satzungen.

Müssen entfernt werden: Eines der 130 Plakate, das nach Ansicht der IOK-Juristen Missbrauch darstellt und den Markenschutz verletzt.
Müssen entfernt werden: Eines der 130 Plakate, das nach Ansicht der IOK-Juristen Missbrauch darstellt und den Markenschutz verletzt.
Reto Oeschger

Das Steueramt der Stadt Zürich wollte nur Gutes tun. Und das im reinsten Sinne von Pierre de Coubertin, dem Gründer des Olympischen Komitees. Ein echter Amateur unter den Angestellten des Steueramtes hat ein Plakat kreiert, das die 230'000 Steuerpflichtigen der Stadt dazu aufruft, die Steuererklärung bis 31. März einzureichen. Er hat eine dorische Säule auf eine Tartanbahn gepflanzt und darauf ein purpurnes Kissen mit einer Goldmedaille gelegt. Dazu kommt der Slogan: «Bis 31. März abgeben und die Olympiade geniessen.»

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